Wildeshausen - Die Asbest-Sanierung in einem Flur der Wildeshauser Holbeinschule kommt schneller voran als erwartet. Das berichtete Baudezernent Manfred Meyer auf Nachfrage unserer Zeitung. Für die Arbeiten, die derzeit von einer Fachfirma aus Thüringen durchgeführt werden, waren ursprünglich zwei Abschnitte von je zwei Wochen eingeplant. Nun sehe es so aus, dass die Sanierung bereits nach zwei Wochen abgeschlossen sein werde.

Bereits während der Sommerferien im Vorjahr wurde Asbest gefunden. Nach einer Beprobung durch das Bremer Umweltinstitut wurde festgestellt, dass Asbest in der Spachtelmasse an den Wänden gebunden ist. Die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sei nicht gefährdet gewesen, stellte Meyer klar. Nun schleifen die Fachleute die Wände ab und spachteln neu. Anschließend werde der Flur gestrichen und der Belag erneuert.

In einem zweiten Bauabschnitt erhalten Klassenräume im Obergeschoss der Schule neue Akustikdecken sowie eine bessere Beleuchtung. Auch die Maler sind derzeit aktiv und verlegen unter anderem neue Fußböden. Das Geländer im Treppenhaus wird, wie die Fassade zur Straße, grün gestrichen.