WILDESHAUSEN -

Von Frank Jacob

WILDESHAUSEN - „Ich bin hier toll aufgenommen worden“, freut sich Andreas Scheffczyk über die angenehme Atmosphäre an seinem neuen Arbeitsort, dem Wildeshauser Jugendzentrum Jott Zett. Zum 1. Juni trat der 29-jährige Cloppenburger dort die Nachfolge von Sozialarbeiter Gerrit Knocke an, der in den Ruhestand wechselte.

Zurzeit versieht Scheffczyk noch den Rest seines Anerkennungsjahres, das Ende September mit einer mündlichen Prüfung endet. „Dann bin ich staatlich anerkannter Diplom-Sozialpädagoge und Sozialarbeiter“, erläutert Scheffczyk, der vor seinem Studium in Vechta zunächst eine Ausbildung zum Tischler absolviert hatte. Diese ist ihm in seinem neuen Tätigkeitsfeld von Nutzen: „Ich möchte mit den Jugendlichen handwerklich arbeiten.“ Die vorhandene Werkstatt im Jott Zett erweist sich dabei als hilfreich.

Auch sein Hobby – Scheffczyk spielt seit vielen Jahren Gitarre und singt in der Cloppenburger Band Schalldicht – will der junge Mann in die Arbeit im Jugendzentrum einbringen. „Der Proberaum soll weiterhin offen bleiben für junge Bands“, sagt Scheffczyk, der auch die beliebte Reihe von Konzerten im Jott Zett fortführen möchte.

Der Jugendarbeit hat sich der Cloppenburger schon früh verschrieben: „Mit 16 Jahren habe ich eine Fußball-F-Jugend trainiert und über mehrere Jahre bis zur D-Jugend begleitet.“ Zudem habe er Gruppenleiterkurse mitgeleitet, Jugendbildungskurse geführt sowie die Organisation und Ausführung von Festivals in Cloppenburg übernommen.

Ausschlaggebend für den Schritt, die Vollzeitstelle im Jott Zett anzunehmen, war unter anderem der Charme der Stadt Wildeshausen: „In eine Großstadt hätte ich nicht gewollt“, sagt Andreas Scheffczyk, dem die familiäre Atmosphäre in der Kreisstadt lieber ist.

Dass das Jott Zett weiterhin für alle Gruppen – unabhängig von Herkunft, Religion oder politischen Ansichten – offen ist, nennt der 29-Jährige als vornehmliches Ziel seiner Arbeit.