WILDESHAUSEN - Die Bildung eines Jugendparlaments in Wildeshausen gestaltet sich schwierig. Wie Bürgermeister Dr. Kian Shahidi am Donnerstagabend in der Sitzung des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses mitteilte, haben sich nach seinem Aufruf erst elf, eher jüngere Jugendliche gemeldet. Er wolle nun verstärkt an den Schulen für das Parlament werben. Shahidi wies darauf hin, dass die Jugendlichen ohne Einmischung aus der Politik selbst Projekte verwirklichen wollten. Daher sollte das Parlament eine bestimmte Summe – im Gespräch sind 5000 Euro – eigenverantwortlich ausgeben können. Ausschussvorsitzender Lars Kosten (FDP) sagte, er vermisse die inhaltliche Ausgestaltung. Barbara Lubasch wies darauf hin, dass das Jugendparlament eine intensive Begleitung erfordere. Stefan Brors (CDU) warnte davor, Mittel zu fordern, die der Finanzausschuss dann wieder streichen müsse. Damit

mache sich die Politik unglaubwürdig. Der Ausschuss empfahl, dass die Verwaltung die Angelegenheit weiter verfolge. Über die 5000 Euro wird bei den Haushaltsberatungen 2009 entschieden.