WILDESHAUSEN - Der Justiz-Verein Landkreis Oldenburg will sich durch den Gegenwind aus Hannover und von den Notar- und Rechtsanwaltskammern gegen die von ihm angestrebte Zuordnung der Gemeinde Hatten zum Amtsgericht Wildeshausen nicht entmutigen lassen. „Wir bleiben da weiter am Ball“, stellte der Vereinsvorsitzende Martin Delank bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend in der Gaststätte Wolters fest. Er ging in seinem Bericht noch einmal auf das Hin und Her in dieser Frage ein, das schließlich mit der Ablehnung des Justizministers endete, obwohl sich die Gemeinde Hatten zuvor einstimmig für die Zugehörigkeit zum Amtsgericht Wildeshausen ausgesprochen hatte. Der Justizverein sei der Meinung, dass der Wunsch der Hatter nicht deshalb abgelehnt werden dürfe, weil verschiedene Behörden aus Eigeninteresse eine andere Sichtweise hätten, so Delank.
Bei der Jahreshauptversammlung des aktuell 170 Mitglieder starken Vereins referierten Jörg Ahrend-Uhde und Guido Moormann von der Diakonie Himmelsthür über den Umwandlungsprozess der Behinderten-Einrichtung in der Region Niedersachsen-Nord.
