WILDESHAUSEN - Pfarrer Holger Kintzinger ist mit der seelsorgerischen Tätigkeit beschäftigt – und im Pfarrhaus geht es drunter und drüber. Pappkartons stapeln sich im Flur, Aktenordner werden aus den Schränken gerissen. Anlass zur Sorge besteht aber nicht: Nach mehr als einem Jahr im Haus „Feldstraße 2“ ziehen das Pfarrbüro der katholischen Gemeinde St. Peter Wildeshausen und dessen Chef wieder um – ins gerade fertiggestellte Pfarrhaus unmittelbar neben der Kirche. Am Montag soll der Möbelwagen vorfahren.

Die Zeit sei rasend schnell vergangen, sagt Pfarrsekretärin Gisela Weckauf. Erst Anfang August zogen Zimmermeister Michael Fangmann und Geselle Bernhard Backhaus unter dem Applaus von Gemeindegliedern und Nachbarn die Richtkrone aufs Dach des neuen Pfarrhauses. Nun packt Weckauf gemeinsam mit Agnes Wulf und Rita Brors bereits die Kartons. Bereits am Freitagmittag sind 30 Kisten gefüllt. Das ist längst nicht alles. Schränke, Stühle, Tische müssen etikettiert werden. Hinzu kommen die persönlichen Unterlagen Kintzzingers. Am Ende der kommenden Woche soll das Haus an der Feldstraße dem Johanneum wieder „besenrein“ übergeben werden, berichtet Provisor Bernhard Kramer.

Im neuen Pfarrhaus stehen im Erdgeschoss rund 160 Quadratmeter für Pfarrbüro, Besprechungszimmer sowie die Arbeitszimmer von Kintzinger und Pastoralreferent Matthias Goldberg zur Verfügung. Im Frühjahr sei eine Einweihungsfeier gemeinsam mit den Handwerkern geplant.