WILDESHAUSEN - Im Rahmen des Konjunkturpakets von Bund und Land gibt es auch einen Topf zur Altlastensanierung. Die Stadt Wildeshausen bemühe sich um entsprechende Mittel aus dem Programm, wie Bürgermeister Dr. Kian Shahidi mitteilte. Denkbar wäre, die Altlast in der Pagenmarsch zu sanieren. Seit längerer Zeit ist angedacht, dort ein neues Feuerwehrgerätehaus zu bauen.

Sympathie ließ der Bürgermeister auch für eine rasche Sanierung der Sportstätten erkennen. „Hier haben wir großen Bedarf“, betonte Shahidi. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen dazu die Anträge bis zum 31. März in Hannover vorliegen. Die CDU-Fraktion im Stadtrat hatte kürzlich angeregt, die alte Turnhalle an der St.-Peter-Grundschule abzureißen und eine neue Zwei-Feld-Sporthalle zu bauen (die NWZ berichtete).

Shahidi sagte, die Stadt werde in Kürze mögliche Projekte, die Mittel aus dem Konjunkturprogramm erhalten könnten, auflisten. Dies müssten Maßnahmen sein, für die noch keine Haushaltsmittel bereitstehen. Es sollte eine enge Absprache mit dem Landkreis erfolgen. Er wies darauf hin, dass der Bundesrechnungshof die Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturpaket überprüfen werde. Daher müsse ein besonderes Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit gelegt werden. Die Federführung für das Konjunkturprogramm liege im Fachbereich „Inneres“, da die Kämmerei mit der Umstellung auf die neue Buchführung („Doppik“) über Gebühr belastet sei. „Daher können wir gewisse Anfragen derzeit nicht so abarbeiten, wie sich manche Ratsherren das vorstellen“, erklärte Shahidi. Zusätzliches Personal für das Stadthaus sei aus seiner Sicht derzeit nicht erforderlich. Er gehe aber davon aus, dass die CDU/FDP-Mehrheitsgruppe die Notwendigkeit eines Fachmanns für die Kosten- und Leistungsrechnung erkenne.