Wildeshausen - „Ich bin froh und dankbar, dass die Wildeshauser erneut so viel gespendet haben“, sagte ein zufriedener Wildeshauser Bürgermeister Jens Kuraschinski am Donnerstagmittag. Den Vormittag über hatte er gemeinsam mit acht weiteren „Prominenten“ in der Kreisstadt Spenden für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Das Ergebnis: 1131,09 Euro. Damit wurde das Ergebnis aus dem Vorjahr, als rund 800 Euro zusammenkamen, übertroffen.

Neben Kuraschinski stellten sich die Ratsmitglieder Wolfgang Sasse, Evelyn Goosmann, Arne Peters und Karl Schulze Temming-Hanhoff in den Dienst der guten Sache. Von der 3. Kompanie des Logistikbataillons 161 der Bundeswehr aus Delmenhorst, der Partnerkompanie der Stadt Wildeshausen, waren Alexander Schweter, Christine Laube, Andreas Ptacek und Werner Schunk dabei.

Das Ziel lautete stets: Spenden sammeln, bis die Sammelbüchsen platzen. „Die erste Sammlung verlief sehr gut“, sagte Kuraschinski. Auch Hauptmann Christine Laube lobt die herzliche Aufnahme in Wildeshausen: „Die Menschen kamen sogar direkt auf uns zu, um eine Spende abzugeben“.

Die Sammelaktion am Donnerstag war der Auftakt für die große Spendensammlung der Bundeswehr für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Von Montag, 26. November, bis Donnerstag, 29. November, gehen Bundeswehrsoldaten täglich von 13 bis 19 Uhr in Wildeshausen von Haus zu Haus, um weitere Spenden für die Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Die Sammelaktion findet jedes Jahr statt. Mit dem Geld werden unter anderem die Gräber von Kriegstoten gepflegt.