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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

400 Betreuungsfälle sorgen für große Schnittmenge

06.09.2019

Wildeshausen Zwischen dem Amtsgericht und der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen gibt es viele Anknüpfungspunkte. Fast alle der etwa 400 Menschen mit Behinderung haben von der Justizbehörde einen rechtlichen Betreuer an die Hand bekommen. Das berichteten am Donnerstag Amtsgerichtsdirektorin Sabine Plate-Greupner und ihre neue Stellvertreterin Katrin Reil bei einem Besuch der Diakonie Himmelsthür. Aufgrund dieser Verbindung wollten die beiden Richterinnen die Einrichtung näher kennenlernen, das Miteinander optimieren und sprachen deshalb mit Himmelsthür-Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde und Oliver Brinkhus (Öffentlichkeitsarbeit).

Laut Plate-Greupner hat das Amtsgericht 1131 Betreuungsfälle in den Akten, mit denen vier Richterinnen und drei Rechtspflegerinnen beschäftigt sind. „Wenn jemand körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu regeln, erhält er auf Grundlage eines ärztlichen Gutachtens einen hauptamtlichen oder ehrenamtlichen Betreuer“, so Plate-Greupner. Dabei gehe es um Vermögensdinge, Behördensachen, Aufenthaltsrecht oder auch gesundheitliche Angelegenheiten.

Wer sich für das Thema interessiert, kann sich am ersten Tag des Betreuungsrechts in Niedersachsen am Montag, 23. September, informieren. Ein Grund für diesen niedersachsenweiten Tag ist nach Angaben des Justizministeriums, dass viel zu oft Unklarheit darüber bestehe, welche rechtlichen Folgen die Erkrankung oder Behinderung eines Erwachsenen nach sich ziehen kann.

Von 11 bis 13 Uhr lädt das Amtsgericht Wildeshausen ein. Zunächst wird Plate-Greupner über das Betreuungsrecht informieren, anschießend referiert Egbert Ahlrichs über Vorsorgevollmachten. Er leitet den Betreuungsverein Oldenburg-Land. Zum besseren Verständnis stellen Richterinnen und Rechtspflegerinnen fiktive Betreuungsfälle vor. Bürger können Fragen stellen. „Mit einer Vorsorgevollmacht kann ein Bürger eine mögliche Betreuung rechtzeitig regeln“, erläuterte Greupner-Plate. Insgesamt nehme die Zahl der Betreuungsfälle zu.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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