WILDESHAUSEN - Einstimmig hat der Wildeshauser Stadtrat beschlossen, sich mit mindestens einem Drittel an den Kosten für ein mögliches Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen (UZW) zu beteiligen. Der Förderverein UZW geht von rund 3,1 Millionen Euro aus. Eine Million Euro hat die N-Bank in Aussicht gestellt. Christa Plate (CDU) wies darauf hin, dass Wildeshausen an der „Straße der Megalithkultur“ liege und ein idealer Standort für das Dokumentationszentrum sei. Es handele sich zudem um vorbildliche Wirtschaftsförderung. Falls das Projekt realisiert werde, erhalte die Stadt einen „Leuchtturm“. Rainer Kolloge (UWG) sprach von einer „Investition in die Zukunft“. Die Stadt werde sich aber strecken müssen, um das Geld aufzubringen. Evelyn Goosmann (SPD) rief die Bürger auf, dieses Projekt ideell zu unterstützen. Im Gegensatz zur Stadt könne der Verein UZW sicherlich Spendenquittungen ausstellen.
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