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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

So piepst es wieder im Garten

30.03.2019

Wildeshausen Rückzugsorte für Vögel und Insekten, ein Blühstreifen vor dem Haus, eine Hecke für Bienen: „Und wir sind noch nicht am Ende“, sagen Astrid und Klaus Onnen. Seit 2015 legt sich das Wildeshauser Ehepaar hinter und vor seinem Haus einen insektenfreundlichen Garten an. Damit liegen die beiden derzeit voll im Trend.

Den hat auch der Landkreis Oldenburg aufgegriffen: Unter dem Motto „Bei Dir summt’s wohl?! Ja, zum Glück! – Ideen für einen insektenfreundlichen Garten“ fand am Freitag im Kreishaus eine bunte Ausstellung statt – und die Resonanz war groß. Neben einer Beratung an einzelnen Ständen referierten die Biologen Silke Kreusel, Sandra Bischoff und Rolf Witt, die Landschaftspflegerin Jutta Holtmeyer und die Leiterin des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege, Eva-Maria Langfermann, über insektenfreundliche Gärten. Dabei ging es unter anderem um die Bedürfnisse von Wildbienen und die richtige Gestaltung künstlicher Nisthilfen sowie die Entwicklung insektenfreundlicher Lebensräume auf Dachflächen.

Zudem konnten die Besucher Fachliteratur zum Thema erwerben und sich mit kostenlosem Infomaterial eindecken. Speziell an den Nachwuchs richtete sich die Kinderecke im Forum: Hier konnte die Kleinen malen, Nisthilfen bauen, Bienenwachskerzen rollen oder Kurzfilme schauen.

Informationsangebote wie die im Kreishaus nutzen auch Astrid und Klaus Onnen: Die beiden sind Mitglieder im Nabu (Naturschutzbund) und haben sich zudem im Essgarten Deemter in Wohlde über eine gute Gartenpflege schlau gemacht. So wissen sie zum Beispiel, dass der Fledermauskasten, den sie an einem Ast befestigt haben, für die Einflugschneise in einer gewissen Höhe hängen muss. „Nistkästen sollten immer mit der Öffnung nach Osten hin hängen“, erklärt Klaus Onnen und zeigt auf mehrere Nistkästen an der Hauswand.

Für das Düngen der Beete verwenden die Onnens keinen künstlichen Dünger: „Wir verteilen Kompost.“ Wichtig: „Wir legen in den Komposthaufen Äste, damit dort Luft hineinkommt.“ Diese sei nötig, damit der Abfall richtig verrotten kann. Selbst ein Baumstumpf ist im Garten des Ehepaars nützlich: „Das war mal eine große Kiefer. Spechte ziehen sich dort immer Maden heraus.“ Auch ein Haufen Restholz, den die Onnens aufgestapelt im Garten liegen haben, hilft den Insekten: Diese können sich dort nämlich einnisten, erklären sie. Brennnesseln lässt das Paar auch stehen: „Viele machen sie weg – dabei können Schmetterlinge dort ihre Eier ablegen.“ Dass dieser Einsatz sich lohnt, merken Astrid und Klaus Onnen spätestens im Frühjahr. Vom Kleiber bis zum Kernbeißer – „wir haben die dollsten Vögel hier“, schwärmen die Wildeshauser.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
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Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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