WILDESHAUSEN - „Wir wissen, dass wir gute Pflege machen und das können wir auch zeigen“, sagte Evelyn Linnemann, Leiterin des Alexanderstiftes, selbstbewusst. Am Donnerstag stand eine Überprüfung des Medizinischen Dienstes an, die von einem Fernsehteam des Norddeutschen Rundfunks begleitet wurde. Und das Selbstbewusstsein war gerechtfertig, denn bei der Kontrolle schnitt das Heim gut ab. „Das Alexanderstift hat bei der Prüfung ein rundum gutes Bild abgegeben“, so Linnemann.

Von der Anzahl des Personals über Notfallregelungen bis hin zum pflegerischen Zustand der Bewohner nahmen die Prüfer die Einrichtung unter die Lupe. Dabei kamen auch die Bewohnern selbst zu Wort. „Es war eine positive Resonanz. Sie haben gesagt: ’Wir fühlen uns wie Zuhause.’ Und das sagt, denke ich, alles“, sagte Prüferin Silvia Corte nach einer Befragung.

„Für mich ist das auch nicht alltäglich“, erklärte Corte mit Blick auf das dreiköpfige Fernsehteam. Die Bewohner zeigten sich aber entspannt, so wie Helmut Hillje: „Ich bin gar nicht aufgeregt. Ich habe schon mit Heinz Erhardt vor der Kamera gestanden“, erzählte er stolz.

Für die Überprüfung mit Begleitung des NDR-Teams hatte Christine Grewatsch-Borawski das Alexanderstift ausgesucht: „Es galt gewisse Kriterien zu erfüllen, wie Größe und Lage. Dann haben wir gefragt, welche Einrichtung sich bereit erklärt und am Ende entschied dann der Zufall.“ Der rund vierminütige Beitrag wird in der kommenden Woche in „DAS! Abendstudio“ des NDR ausgestrahlt.

Bei der Prüfung anwesend war auch die Diakonie, dessen Qualitätsverbund die Einrichtung angehört. „Das Alexanderstift bietet eine gute Pflege auf aktuellem Stand“, bescheinigte Erich Frerichs von der Diakonie.