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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Getränkeuntersetzer regen zum Nachdenken an

21.12.2018

Wildeshausen Rund, aus Pappe gefertigt, ein Durchmesser von rund 10 Zentimetern: Die neuen, zum Teil bunten Bier- beziehungsweise allgemein Getränkedeckel werden ab dem kommenden Jahr in Wildeshauser Gaststätten und bei Veranstaltungen in der Gegend zu finden sein. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Wildeshauser Präventionsrates haben die Mitglieder der verschiedenen Arbeitskreise (AK) je einen solchen Untersetzer kreiert.

„Ich freue mich, dass es dieses Gremium schon seit zwei Jahrzehnten in der Stadt gibt. Die Arbeit der Mitwirkenden kann nicht hoch genug geschätzt werden“, befand Bürgermeister Jens Kuraschinski am Donnerstagmorgen im Stadthaus bei der Vorstellung der Pappdeckel.

Imke Schmidt, die Geschäftsführerin des Präventionsrates, kümmert sich um die Themen Jugend und Sucht. Sie berichtete von dem Entwurf der Motive: „Das war ein längerer Prozess. Die Fläche ist doch sehr begrenzt.“ Vier verschiedene Glas- und Flaschenuntersetzer gibt es, „die Rückseite ist immer dieselbe“, sagt Schmidt und zeigt auf einen der Getränkedeckel.

Die Intention sei gewesen, neue Zielgruppen anzusprechen und über neue Ansätze zum Nachdenken anzuregen, brachte es Majken Hjortskov auf den Punkt. Die Gleichstellungsbeauftragte arbeitet im Arbeitskreis für Demokratie und Toleranz mit. Dieser entschied sich für ein prägnantes Zitat und ein Porträt von Hermann Hesse: „Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.“ Passend zum Thema. „Wir arbeiten mit Schulen zusammen und versuchen zu vermitteln, wie Demokratie verstanden und gelebt werden kann“, ergänzte Hjortskov.

Michaela Kurwinkel sprach für den AK Integration: „Wir hätten mit unseren Ideen am liebsten 20 Deckel gestaltet. Letztlich entschieden wir uns für den Slogan ,Integration ist auch dein Bier’.“ Insgesamt 8000 der Deckel kommen ab sofort in Umlauf. „Sie sollen ja auch länger zu sehen sein und können bestenfalls mehrfach verwendet werden“, so Imke Schmidt.

Der Polizist Martin Klinger hat sich in einem achtköpfigen Team in dem Arbeitskreis für Verkehr, Sicherheit und Zivilcourage für einen QR-Code entschieden, der beim Abscannen direkt auf die Internetseite führt. „Das Thema kommt oft zu kurz, da gilt es, zu sensibilisieren“, berichtete er und ergänzte. „Wir wollen ein Projekt zum Thema Verkehrssicherheit mit dem Fahrrad anschieben.“ Dabei gehe es überhaupt nicht darum, als Polizei repressiv vorzugehen, sondern vielmehr aufklärend.

Derzeit engagieren sich rund 50 Aktive im Präventionsrat. „Das ist super, so haben wir viele verschiedene Perspektiven aus der Gesellschaft.“ Gerne könnten sich aber weiterhin Menschen melden, die noch Lust haben, sich zu beteiligen.

Imke Harms Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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