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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Repair-Café: Dinge richten statt wegwerfen

12.02.2018

Wildeshausen Mehr als 600 so genannte Repair-Cafés gibt es mittlerweile in Deutschland. Sie alle haben eines gemeinsam: den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ins Bewusstsein zu rücken.

Auch in Wildeshausen öffnete am Samstagnachmittag das erste Repair-Café im Jugendzentrum Jott-Zett – mit Verzögerung. „Eigentlich sollte die Eröffnung heute um 15 Uhr starten“, erklärte Anna-Lena Sauer, Projekt-Managerin, die zusammen mit Jessica Deye und Marion Unkraut, unter anderem beim Landkreis zuständig für Integration und Klimaschutz, das erste Repair-Café aus der Taufe gehoben hat.

Reparieren statt Wegwerfen steht bei dem Angebot vordergründig im Mittelpunkt. Vieles muss nicht gleich auf den Müll. Auch Jott-Zett-Leiterin Imke Schmidt konnte ein Lied davon singen. „Ich habe auch noch so einiges in der Ecke stehen, das repariert und nicht weggeschmissen werden soll.“ Entsprechend groß war der Zustrom. Vor allem elektrische Geräte, angefangen vom Grill und der Fernsteuerung bis hin zur Stereoanlage oder dem Staubsauger, waren schon vor dem offiziellen Beginn angeliefert worden.

Aber das Repair-Café bot nicht nur das Reparieren von defekten Gerätschaften an, sondern auch beispielsweise das Instandsetzen von Kleidung. So wurden Näh- und Klebearbeiten vorgestellt. Auch die Reparatur rund um das Thema Fahrrad fehlte nicht. Mit der Hilfe eines 3D-Druckers bot Marvin Walther an, fehlende Ersatzteile für die Reparaturen zu drucken.

Zusätzlich waren eine Kleider-, Bücher- und Spieletauschbörse sowie ein „Upcycling“-Seminar im Angebot. Ferner auch ein kostenloser Bewerbungsmappencheck sowie Infos vom Pro-Aktiv-Center (PACE) im Landkreis Oldenburg. Am Nabu-Stand der Ortsgruppe Wildeshausen-Dötlingen stellte Wolfgang Pohl Informationsmaterialien zum Thema Nachhaltigkeit vor. Mit dabei hatte er auch einen Bauplan für Vogel-Nistkästen.

„Wir wollen Wildeshausen plastiktütenfrei machen“ hieß dagegen das Motto des DRK-Mehrgenerationenhauses. Linda Vietor erklärte, wie aus Stoffresten eine nachhaltige Tasche entstehen kann. „Das ist bei unseren neuen ausländischen Mitbewohnern ein großes Thema“, sagte Vietor. Mangels Alternativen stehen die Plastiktaschen hoch im Kurs. An dem Stand war auch Nazir Moussuw tätig. Er macht gerade eine Qualifizierungsmaßnahme beim Betrieb Raumausstatter Franz in Neerstedt. Bei all der Arbeit und neuen Informationen bestand im Café-Bereich die Möglichkeit, bei Selbstgebackenem die Eindrücke zu vertiefen.

Das nächste Repair-Café soll am 9. Juni stattfinden, wie die Vertreter aller beteiligten Institutionen erklärten.

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