Wildeshausen - In der Wildeshauser Hunteschule, in der noch die Förderschule Lernen untergebracht ist, wurden keine auffälligen Schadstoffe gefunden. Zu diesem Ergebnis kommt das Bremer Umweltinstitut nach umfangreichen Untersuchungen, wie die Stadtverwaltung am Donnerstagabend mitteilte. Vor allem die CDW-Fraktion im Rat hatte vor einem möglichen Tausch der Liegenschaften von Hunteschule und der Grundschule St. Peter die Messungen verlangt.
Im Rahmen einer nicht-öffentlichen Veranstaltung informierte das Umweltinstitut den Stadtrat am Mittwochabend umfassend über seine Arbeiten in der Liegenschaft. „Die vorgenommenen Luftuntersuchungen und Materialerkundungen zeigen keine relevante Gefährdungssituation für die Nutzung des Gebäudes auf. Die Ergebnisse der Luftuntersuchungen lagen dabei in niedrigen, unauffälligen Konzentrationsbereichen“, teilte die Stadt mit. Die Innenraumrichtwerte wurden dabei stets, oft sehr deutlich, unterschritten.
„Die Ergebnisse sind für das Gebäudealter sowie den durchgeführten Sanierungsmaßnahmen des Landkreises erwartungsgemäß“, erklärte Bürgermeister Jens Kuraschinski. Sie böten aus Sicht des Umweltinstituts keinen Anlass zur Sorge. „Der Umsetzung der Beschlussfassung des Rates zum Schultausch steht nichts mehr entgegen“, so der Bürgermeister. Die Projektleitung habe er Baudezernent Manfred Meyer übertragen.
