WILDESHAUSEN - Als vor fünf Jahren in Wildeshausen eines der ersten Mehrgenerationenhäuser eingerichtet wurde, galt diese Idee bei nicht wenigen Mitmenschen als reichlich „versponnen“. Fünf dieser Häuser gab es damals, mittlerweile sind es bundesweit 500. 130 000 Menschen nehmen täglich die Angebote dieser Einrichtungen an, 14 000 Freiwillige betreuen die „Kundschaft“. Diese beeindruckenden Zahlen nannte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues (CDU), als er am Montag zusammen mit der CDU-Bundestagskandidatin Astrid Grotelüschen (Ahlhorn), MdL Karl-Heinz Bley und Spitzen der Kreis- und Stadt-CDU das DRK-Haus an der Bahnhofstraße besuchte. Kues sprach von einer „Bewegung“ und einem „Stück Bürgergesellschaft“, die durch die Mehrgenerationenhäuser entstanden seien. Der Austausch zwischen Jung und Alt gehöre zu den großen Themen der Gesellschaft.
Und davon, dass dieses Angebot dankbar angenommen wird, konnten sich die Politiker vor Ort gleich überzeugen: An einigen Tischen wurde gemeinsam gehäkelt und gestrickt, an anderen Karten gespielt und überall im Haus lebhaft geklönt und gelacht. „Wir sind sehr zufrieden mit der Bilanz“, betonte der Gast aus Berlin ebenso wie die Wildeshauser DRK-Ortsverbandsvorsitzende Margret Hentemann.
