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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Sasse bleibt stellvertretender Bürgermeister

02.12.2017

Wildeshausen „Das Ergebnis der Abstimmung ist gut. Es ist ein deutlicher Vertrauensbeweis. Ich bin froh, dass das Thema nun vorbei ist.“ So hat CDU-Ratsherr Wolfgang Sasse am Freitag auf die Abstimmung vom Vorabend im Wildeshauser Stadtrat reagiert.

Der Stadtrat hatte am Donnerstagabend seine Abberufung als stellvertretender Bürgermeister zurückgewiesen. 19 Ratsmitglieder lehnten den Antrag von Karl Schulze Temming-Hanhoff (parteilos) ab, Sasse abzuberufen. Zwei waren dafür, acht enthielten sich. Vier der 33 Ratsmitglieder waren nicht anwesend.

Grund für den Antrag war ein umstrittener Facebook-Beitrag Sasses Ende September. Dabei handelte es sich um ein Bild des damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, das auf eine Alkoholabhängigkeit und die Niederlage bei der Wahl zielt. Sasse hatte sich dafür entschuldigt und darauf verwiesen, dass es sich bei dem Post um ein Versehen gehandelt habe.

Temming-Hanhoff sagte, dass er den Internet-Post als ehrenrührig empfunden habe, darüber aber letztlich hinwegsehen könne. Sasses Entschuldigung hingegen sei eine „dreiste Lüge“ gewesen. „Und einen Lügner können wir als stellvertretenden Bürgermeister nicht gebrauchen“, so Temming-Hanhoff. „Ein Bürgermeister sollte ein Repräsentant der Stadt sein, so jemand wie Wolfgang Sasse ist nicht tragbar.“

Bürgermeister Jens Kuraschinski attestierte, dass Sasse mit seinem Internet-Beitrag übers Ziel hinaus geschossen habe. Er habe sich aber dafür entschuldigt und damit sei für Kuraschinski der Fall erledigt. Die Stadt Wildeshausen habe wichtigere Baustellen, um die sie sich kümmern müsse.

Und Sasse: „Wenn ein Ratsherr meint, er müsse solch einen Antrag stellen, muss er das selbst verantworten“, sagte er am Freitag zum Verhalten von Temming-Hanhoff. „Ich habe einen Fehler gemacht und mich dafür entschuldigt“, so der CDU-Ratsherr. Zum Inhalt seines Internet-Beitrages wollte sich Wolfgang Sasse nicht mehr äußern.

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