WILDESHAUSEN - Das jüngste Mitglied im Kuratorium der Stiftung Johanneum steht gleich an der Spitze: Am Sonntag wurde Holger Kintzinger als Pastor der neuen katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Wildeshausen eingeführt; am Mittwoch übernahm der 45-jährige Theologe den Vorsitz des Stiftungskuratoriums. „Bislang war ich der Jüngste“, gestand sein Stellvertreter Martin Kossen (51) bei einem Empfang im Café Johanneum ein.
Kossen würdigte im Beisein zahlreicher Ehrengäste, darunter Bürgermeister Dr. Kian Shahidi, Landrat Frank Eger und der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley (CDU), das Wirken von Pfarrer Heinz Holtmann. Kintzingers Amtsvorgänger habe 35 Jahre lang mit großem persönlichen Einsatz die Geschicke der Stiftung Johanneum geleitet. In seine Amtszeit seien so wichtige Entscheidungen für die Klinik gefallen wie die Umstrukturierung vom Beleg- zum Allgemeinkrankenhaus sowie der Ausbau zum Gesundheitszentrum. Kossen wies auf seinen fünfwöchigen Krankenhausaufenthalt vor 38 Jahren hin. Dank der guten Pflege würde dieser heute nur eine Woche betragen.
Holtmann sagte, der Wechsel an der Spitze des Kuratoriums sei für ihn ein denkwürdiger Tag. „Es ist die letzte Verabschiedung in Wildeshausen.“ Die Küche des Johanneums bedankte sich mit einem festlichen Menü. Neben einer Spende für die Ausbildung von Schwester Madeleine erhielt Holtmann ein „Wildeshausen-Monopoly“, das Indra Dohle kreiert hat.
