WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/KB - „100 Jahre deutscher Rassismus“ ist der Titel einer Ausstellung im Wildeshauser Schulzentrum an der Humboldtstraße, die vom 15. bis 24. Mai stattfindet. Die Hauptschule und das Gymnasium präsentieren zusammen mit den Kooperationspartnern Stiftung Leben und Umwelt (Heinrich-Böll-Stiftung) und Rosa-Luxemburg-Stiftung außerdem drei weitere Begleitveranstaltungen zu diesem Thema.
Den Vortrag bei der Eröffnung am Montag, 15. Mai, um 12.30 Uhr im Forum des Gymnasiums hält Cornelius Peltz vom Bremer Informationszentrum für Demokratie und Menschenrechte zum Thema „Rassismus im Alltag“. Die Moderation hat der Wildeshauser Künstler Hartmut Berlinicke. Grußworte sprechen Landrat Frank Eger und Bürgermeister Franz Duin.
Am Mittwoch, 17. Mai, stellt sich ab 10 Uhr in der Mensa der Hauptschule die Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International vor. Referentin ist Christel Bokemeyer aus Hude.
Um Frauen im Islam geht es am Freitag, 19. Mai, ab 16 Uhr im Forum. Den Vortrag mit dem Untertitel „Parallelgesellschaften – Multi-Kulti am Ende?“ hält Daniel Hecker vom Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz. Moderatorin ist Ingeborg Jacoby.
Das Thema „Antisemitismus und der Staat Israel“ steht im Mittelpunkt der Veranstaltung am Montag, 22. Mai, ab 14.30 Uhr in der Mensa der Hauptschule. Daran wird sich auch der Botschaftsrat Joel Lion von der Vertretung des Staates Israel in Berlin beteiligen. Bei dieser von Eberhard Wollauchi moderierten Veranstaltung besteht – wie bei allen anderen – die Möglichkeit zu ausführlicher Diskussion mit den Referenten.
