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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

SPD in der Kreisstadt mit CDU fast gleich auf

16.10.2017

Wildeshausen In Wildeshausen bleibt die CDU mit 32,3 Prozent knapp die stärkste Kraft, büßt aber im Vergleich zur Wahl 2013 gut vier Prozentpunkte ein. Die SPD gewinnt hingegen in der Wählergunst und steigert sich von 26,9 auf 31,9 Prozent. Wie im Landestrend verlieren Grüne und FDP auch in der Kreisstadt: Während die Grünen bei 8,2 Prozent landen (minus 5,4 %), bleiben die Liberalen mit 11,8 Prozent (minus 2,8 %) immerhin noch drittstärkste Kraft. Die AfD kommt auf acht Prozent.

Einige Überraschungen gab es bei den Erststimmen im Wahlkreis Cloppenburg-Nord, zu dem Wildeshausen und Großenkneten gehören. So gelang CDU-Mann Karl-Heinz Bley zwar der Wiedereinzug in den Landtag, doch in Wildeshausen musste er mit 34,3 Prozent (minus 11,3 %) stark Federn lassen.

„Damit kann man natürlich nicht zufrieden sein, muss man aber akzeptieren“, sagte Bley. Er selbst bedaure zwar, dass er als Direktkandidat die 50 Prozent verpasst habe, aber sein Ergebnis sei zweitrangig. Die CDU sei angetreten, um Rot-Grün abzulösen, „und das haben wir vermutlich geschafft“, so der Garreler.

Anders als Bley konnte SPD-Kandidatin Renate Geuter in der Kreisstadt punkten (plus zwei auf 31,9 Prozent). „Mit dem Zuwachs an Erststimmen bin ich sehr zufrieden“, sagte Geuter. Doch das gute Ergebnis der SPD im Land hat für sie persönlich wohl schlechte Folgen. Da die SPD mehr Direktmandate gewonnen hat, ist es fraglich, ob Geuter noch über die Landesliste in den Landtag einziehen kann. „Man kann es zwar noch nicht genau sagen, aber für mich wird es wahrscheinlich nicht reichen“, so die Markhauserin.

FDP-Direktkandidat Marko Bahr kam in seiner Heimatstadt auf 13,21 Prozent: „Als Newcomer bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Angesichts des kurzen Wahlkampfs war nicht mehr zu machen.“ Und: „Wir haben die Wahl zwar nicht gewonnen, aber vielleicht den ein oder anderen Wähler.“

Der ebenfalls aus Wildeshausen stammende AfD-Direktkandidat Patrick Scheelje holte 7,9 Prozent der Stimmen. Er hatte sich jedoch mehr erhofft: „Ich kann mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein.“ Die Presse habe sicherlich ihren Beitrag dazu geleistet, dass das Wählervertrauen in die Partei gelitten habe, so Scheelje.

Nicht zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich auch der Kandidat von Bündnis 90/Grüne, Hans-Joachim Janßen. Er landete in Wildeshausen bei 8,1 Prozent (minus 3,6 %). Der Mann aus Jade, der bei der letzten Wahl noch über die Liste in den Landtag gerückt war, wird dem Plenum diesmal nicht mehr angehören. „Das bedauere ich natürlich sehr“, so Janßen.

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