WILDESHAUSEN - Die Stadtverwaltung soll alle rechtlich notwendigen Schritte für die Aufstellung einer so genannten Innenbereichssatzung für Holzhausen in die Wege leiten. Eine entsprechende Beschlussempfehlung für den VA gab der Bau- und Umweltausschuss bei einer Gegenstimme auf den Weg. Der Geltungsbereich der Satzung sei im Verfahren zu prüfen.
„Wir wollen wissen, was dort noch machbar ist“, wies Ausschussvorsitzender Hartmut Frerichs (SPD) auf den Wunsch einiger Bauwilliger hin. Es gehörten alle bebauten Grundstücke in den Satzungsbereich. „Die Dörfer dürfen nicht ausbluten“, betonte Christa Plate (CDU); allerdings müsse die Landwirtschaft Vorrang haben. Das sah auch Karin von Elbwart (CDU) so. Hermann Hitz (UWG) betonte: „Es dürfen keine Spekulationsobjekte entstehen.“ Die bisherige Ungleichbehandlung von Bauwilligen müsse aufgehoben werden. Ralf Stöver gab im Namen des Landvolks zu Protokoll, dass der Verband eine Innenbereichssatzung ablehne. Und Karl Schulze Temming-Hanhoff meinte, es sei noch kein Beschluss möglich. Erst müsse die Veränderungssperre für den Bereich westlich der StEM aufgehoben werden.
