Wildeshausen - Die Stadt Wildeshausen wird den im Haushaltsjahr 2018 zunächst nicht abgerufenen Zuschuss an die Volkshochschule (VHS) Wildeshausen nun nachträglich auszahlen. Das beschloss der Verwaltungsausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung und folgte damit einem entsprechenden VHS-Antrag. Es handelt sich um eine Summe von 88 400 Euro. Wie Paul Bramlage und Hermann Lessel vom VHS-Trägerverein im Finanzausschuss erläutert hatten, seien im Zuge des Umzugs in das neue Gebäude am Bahnhof unerwartete Kosten entstanden. So hat die VHS unter anderem in in­teraktive Tafeln (36 000 Euro), Netzwerktechnik (10 000 e  ), Spiegelwand und Mobiliar investiert. Bramlage betonte zudem, der benötigte Zuschuss habe nichts mit dem vorzeitigen Auszug aus dem Seminarhaus der Villa Knagge zu tun. Das Haus will die Firma Nordmann bekanntlich in eine Braugaststätte umbauen.