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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Wildeshausen

Wirtschaft, Witze, Weltpolitik

16.02.2015

Wildeshausen Ein Wechsel an der Spitze der Mittelstandsvereinigung MIT stellte fast die Verleihung des Wildeshauser Wirtschaftspreises bei der MIT-Hauptversammlung am Freitagabend auf Gut Altona in den Schatten: Manfred Wulf erklärte, bei den Turnusmäßigen Vorstandswahlen nicht wieder als Vorsitzender zu kandidieren: „Es waren wundervolle, zum Teil wirklich aufregende Jahre ich werde dem Vorstand der MIT als normales Mitglied erhalten bleiben. Ich freue mich sehr, dass Ingo Hermes, ein großartiger Unternehmer aus Wildeshausen signalisiert hat, den Vorsitz unserer MIT zu übernehmen – bitte bringen Sie ihm das gleiche Vertrauen entgegen, wie Sie es mir entgegengebracht haben. Nur soviel – es hat mir riesigen Spaß gemacht – aber irgendwie müssen nun auch mal jüngere Leute ran“, erklärte Wulf in seiner Begrüßungsrede.

Die Mitglieder folgten der Bitte von Stefan Mahlstede, der um Entlastung des Vorstandes und die Neuwahl jeweils en Bloc gebeten hatte – in weniger als fünf Minuten war dieser Punkt abgehakt. Den Vorstand verlassen haben Sandra Scheele und Michael Witten, neu hinzugekommen sind Stefan Schlierbach, Torsten Koschnitzke und Michael Müller. Manfred Wulf gehört dem Vorstand weiter als normales Mitglied an.

Rund 260 Gäste hatten sich angemeldet. „Ich bin unendlich stolz, dass wir seit Jahren den Saal so voll bekommen“, sagte Manfred Wulf in seiner letzten Rede als Vorsitzender und unkte, er habe Familie Ahrmann schon vor zehn Jahren gesagt, sie sollten anbauen. Das Programm des Abends sei umgestellt worden, meinte Wulf: „Weniger Reden reden und mehr miteinander reden.“ Er selbst wollte sich dann aber doch nicht kurz fassen: Schlechte Rahmenbedingungen für die Wirtschaft international und eine falsche Politik auf nationaler Ebene geißelte der scheidende Vorsitzende. In Wildeshausen sei das politische Klima seit der Wahl des neuen Bürgermeister Jens Kuraschinski dagegen schon fast beängstigend positiv.

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Die Politik scheine wirklich gut zusammenzuarbeiten und selbst die UWG fühle sich wohl nicht mehr so richtig wohl beim Blockieren. „Und mal ganz im Ernst – so schlecht sind die auch nicht“, meinte Wulf. Während er für den Wirtschaftskurs von Jens Kuraschinski nur Lob übrig hatte gab es für dessen Vorgänger Kian Shahidi noch mal einige Seitenhiebe. „Was es bedeutet, Gewerbesteuerzahler zu verlieren, hat der ehemalige Bürgermeister erlebt, ohne dass es ihn allerdings sehr berührt hat“, meinte Wulf. Zum Abschied mahnte der Vorsitzende die Schaffung neuer Gewerbe- und Industrieflächen in Wildeshausen an, richtete allerdings auch kritische Töne an die Wirtschaft.

„Ich finde es erschreckend, wie auch in Wildeshausen Mitarbeiter unter unwürdigen Bedingungen leben müssen und dabei von Skrupellosen Menschen ausgenutzt werden. Dies ist für uns als Gesellschaft schändlich und unwürdig“, sagte Wulf unter dem Applaus der Gäste.

Er freue sich auf interessante Gespräche und Gesprächsthemen sagte der neue Vorsitzende Ingo Hermes in seiner kurzen Antrittsrede. Der deutsche Mittelstand brauche politisches Gehör. „Nur vom Jammern alleine werden keine Entscheidungen für den Mittelstand gestellt.“ Er rief die Mittelständler auf, sich aktiv an der Gestaltung der Politik zu beteiligen. Kommunalpolitik funktioniere für ihn nur im Dialog, so Hermes, und diesen Dialog bot er auch gleich den anwesenden Ratsmitgliedern und Verwaltungschef Jens Kuraschinski an.

Eine erste Amtshandlung als neuer Vorsitzender hatte Hermes auch gleich nach seiner Antrittsrede zu absolvieren: Er zeichnete Peter Gust, die Firma Hormann aus Harpstedt, Bernhard Kreienborg, die Schütte & Co. Treuhand, Herbert Wappler und die Firma Witten & Partner für 20 Jahre Mitgliedschaft, Jürgen Cieslack von CuP Invest, die Firma DC Immobilen, Ernst-Dieter Frost, Nicole Heitmann, Thomas Jöckel, Dagmar Schulz für die Firma KMW, Norbert Lämmchen und Volker Pickart für zehn Jahre Mitgliedschaft im MIT aus.

Glückliche Preisträger des Abends waren Helmut Lorch und Klaus Brunkhorst, die Geschäftsführer von Atlas Weyhausen. Lorch dankte in seiner Rede vor allem den Mitarbeitern seines Unternehmens, die in hohem Maße für den Erfolg der Firma und damit auch für den Preis verantwortlich seien. „Darauf sind wir stolz, und dafür sind wir dankbar“, so Lorch. Politische Verwerfungen wie Ukraine-Krise und die Situationen in Syrien und dem Irak wirkten sich auch auf das Geschäft seines Unternehmens aus, so Lorch.

Weniger Ernst war der Rest des Abends: Nachdem das Team von Gut Altona in bemerkenswerten Tempo alle Gäste mit leckerem Grünkohl versorgt hatte, sorgte Comedian Heinz Gröning mit Wortakrobatik, fünf-Sekunden-Liedern und manchem Witz hart an der Gürtellinie für gelockerte Lachmuskeln. Diese Arbeit setzte gleich darauf Sängerin Viktoria aus Rostock, laut Ankündigung von Manfred Wulf Deutschlands meistgebuchtes Helene-Fischer-Double, fort. Mit Hits wie Atemlos durch die Nacht, brachte sie auch die Beine einiger Gäste in Bewegung, die schon nach den ersten Liedern die Tanzfläche ansteuerte.ck


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Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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