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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

LOKALPOLITIK: 16 Genossen verlassen demonstrativ SPD

29.09.2009

16 Sozialdemokraten haben gestern ihre Parteibücher demonstrativ vor der SPD-Geschäftsstelle „abgegeben“. Darunter sind auch die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden.

von Maik Michalski

Wilhelmshaven Für Sozialdemokraten war der Wahlsonntag eine harte Bewährungsprobe: Verluste von deutlich mehr als zehn Prozent im Bund, fast 17 Prozent in Wilhelmshaven, ließen die Laune vieler Genossen in den Keller rauschen.

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Am Montagabend zogen 16 Personen aus der Wilhelmshavener SPD die Konsequenzen aus monatelangen Querelen und gaben vor der Geschäftsstelle an der Bismarckstraße symbolisch demonstrativ ihre Parteibücher zurück.

Unter den Ausgetretenen sind die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Elke Wohler-Heckmann und Detlef Schön. Weitere bekannte Namen sind die SPD-Ratsfrau Barbara Ober-Bloibaum, Hans Ober-Bloibaum (Vorstand Ortsverein Wilhelmshaven-West), Tim Sommer, Jens Bertram, Birgit Tönjes-Deye, Vorstand (alle Vorstand Ortsverein Wilhelmshaven-Süd) sowie Stephanie Sommer (zudem noch Juso-Vorstand).

Die Ausgetretenen sind nach eigenen Angaben der Auffassung, dass „mit der hiesigen SPD eine soziale und dem Bürger verpflichtende Politik nicht zu realisieren ist“, so Detlef Schön.

„Ämterhäufungen unter führenden SPD-Ratsrepräsentanten, Seilschaften und zentralistische Führungsstrukturen führen dazu, dass kritische Geister mundtot gemacht und mit Parteiordnungsverfahren belegt werden“, fügt Schön hinzu.

Teamarbeit und das gemeinsame Entwickeln von sozialer Politik würden in der hiesigen SPD ausgeschaltet. So würden wichtige, dringende Themen dieser Stadt im „kleinen, elitären Kreis ohne Einbindung der gewählten Vorstände“ entschieden.

Die aus der SPD Ausgetretenen wollten diesen Zustand nach den dauerhaften Querelen nicht mehr länger akzeptieren. Schön selber will weiter politisch aktiv bleiben.

„Die Gruppe um Tim Sommer ist erst im Vorjahr eingetreten, wahrscheinlich auch, um ihn zum Vorsitzenden im damaligen Ortsverein West zu wählen“, sagt SPD-Kreisvorsitzender Helmut Stumm gestern Abend auf Nachfrage dieser Zeitung. „Sie haben versucht, die Partei sturmreif zu schießen, das ist gescheitert.“ Nach dem Austritt seiner beiden Stellvertreter, die ihre Parteibücher vor der Geschäftsstelle zückten – zeitgleich zu einer Kreisvorstandssitzung an anderer Stelle – besteht der Vorstand noch aus fünf Personen. Die Mehrzahl der Ausgetretenen habe sich benommen wie „Schauspieler ohne Substanz“, fügte Stumm hinzu. „Dazu passe schon der bühnenreife Austritt.“

16 Sozialdemokraten haben gestern ihre Parteibücher demonstrativ vor der SPD-Geschäftsstelle „abgegeben“. Darunter sind auch die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden.

von Maik Michalski

Wilhelmshaven Für Sozialdemokraten war der Wahlsonntag eine harte Bewährungsprobe: Verluste von deutlich mehr als zehn Prozent im Bund, fast 17 Prozent in Wilhelmshaven, ließen die Laune vieler Genossen in den Keller rauschen.

Am Montagabend zogen 16 Personen aus der Wilhelmshavener SPD die Konsequenzen aus monatelangen Querelen und gaben vor der Geschäftsstelle an der Bismarckstraße symbolisch demonstrativ ihre Parteibücher zurück.

Unter den Ausgetretenen sind die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Elke Wohler-Heckmann und Detlef Schön. Weitere bekannte Namen sind die SPD-Ratsfrau Barbara Ober-Bloibaum, Hans Ober-Bloibaum (Vorstand Ortsverein Wilhelmshaven-West), Tim Sommer, Jens Bertram, Birgit Tönjes-Deye, Vorstand (alle Vorstand Ortsverein Wilhelmshaven-Süd) sowie Stephanie Sommer (zudem noch Juso-Vorstand).

Die Ausgetretenen sind nach eigenen Angaben der Auffassung, dass „mit der hiesigen SPD eine soziale und dem Bürger verpflichtende Politik nicht zu realisieren ist“, so Detlef Schön.

„Ämterhäufungen unter führenden SPD-Ratsrepräsentanten, Seilschaften und zentralistische Führungsstrukturen führen dazu, dass kritische Geister mundtot gemacht und mit Parteiordnungsverfahren belegt werden“, fügt Schön hinzu.

Teamarbeit und das gemeinsame Entwickeln von sozialer Politik würden in der hiesigen SPD ausgeschaltet. So würden wichtige, dringende Themen dieser Stadt im „kleinen, elitären Kreis ohne Einbindung der gewählten Vorstände“ entschieden.

Die aus der SPD Ausgetretenen wollten diesen Zustand nach den dauerhaften Querelen nicht mehr länger akzeptieren. Schön selber will weiter politisch aktiv bleiben.

„Die Gruppe um Tim Sommer ist erst im Vorjahr eingetreten, wahrscheinlich auch, um ihn zum Vorsitzenden im damaligen Ortsverein West zu wählen“, sagt SPD-Kreisvorsitzender Helmut Stumm gestern Abend auf Nachfrage dieser Zeitung. „Sie haben versucht, die Partei sturmreif zu schießen, das ist gescheitert.“ Nach dem Austritt seiner beiden Stellvertreter, die ihre Parteibücher vor der Geschäftsstelle zückten – zeitgleich zu einer Kreisvorstandssitzung an anderer Stelle – besteht der Vorstand noch aus fünf Personen. Die Mehrzahl der Ausgetretenen habe sich benommen wie „Schauspieler ohne Substanz“, fügte Stumm hinzu. „Dazu passe schon der bühnenreife Austritt.“

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