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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

2000 Tonnen schweben scheinbar schwerelos

20.05.2010

WILHELMSHAVEN Das gewaltige Schleusentor hängt scheinbar schwerelos an den Auslegern des Schwimmkrans. Kurz vor 10 Uhr „schweben“ am Mittwoch 2000 Tonnen Stahl aus dem Wasser, gleiten mit dem Kran hinüber zum Hebeponton der Peene-Werft. Und kurz vor 12 Uhr setzt „Rambiz“ seine Last auf dem Deck ab. Geschafft. An der Instandsetzungspier des Stützpunktes beobachten Fachleute der Bundeswehr, der Bauwerft und des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) die erfolgreiche Premiere.

Henning Müller-Eick, verantwortlicher Projektmanager des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz, grinst zufrieden. Rainer Kadow von der Peene- Werft ebenfalls. Der Funktionsnachweis des neuen Hebepontons ist mit diesem Praxistest offensichtlich erfolgreich verlaufen.

Ende Mai soll der Ponton vom BWB übernommen und dem Marinearsenal übergeben werden. Der 120 Meter lange Hebeponton soll eigentlich mittels Schwimmdock seine Last aufnehmen und dieses dann nicht blockieren – doch „Dock 3“ ist seit Monaten gesperrt. Deshalb nun die aufwendige Lösung mit dem Schwimmkran.

24 Monate sind für die Sanierung des Tores angesetzt. Materialuntersuchungen und Nachberechnungen inklusive, die bei den folgenden drei Schleusentoren so nicht mehr nötig sein werden, sagt Dirk Eickmeyer, beim WSA Wilhelmshaven zuständig für Marinebau. 25 Millionen Euro bringt der Bund für die Instandsetzung der Tore auf, die dabei auch gleich um je 1,10 Meter erhöht werden.

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