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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

204 Stimmen hätten das Wahlergebnis gedreht

23.01.2013

Wilhelmshaven 204 Erststimmen aus Wilhelmshaven hätten das Wahlergebnis in Hannover und den damit verbundenen Machtwechsel von Schwarz-Gelb zu Rot-Grün verhindern können. Dies bestätigte Rudolf Perkams, Leiter des Fachbereiches Statistik und Wahlen auf Anfrage.

Der Wilhelmshavener SPD-Kandidat Holger Ansmann hatte am Ende, wie berichtet, 406 Stimmen mehr als der CDU-Kandidat Jörn Felbier. Hätten also 204 Wähler jeweils ihre Erststimme Felbier anstatt Ansmann gegeben, hätte Felbier gewonnen und dadurch der CDU ein Überhangmandat gesichert.

Die CDU hat nämlich sämt­liche 54 Sitze über die Siege der Kandidaten bei den Erststimmen erhalten; die Landesliste der Partei zog in keinem einzigen Fall. Das zusätzliche Überhangmandat hätte zu einem Ausgleichsmandat geführt, das nicht automatisch der SPD zugefallen wäre.

„Jede Stimme hat großes Gewicht“, so Perkams. 6974 Wähler gaben ihre Erststimmen den drei Kandidaten der kleineren Parteien, Peter Sokolowski (Grüne, 3972), Jasmin Roos (Linke, 1820) und Lutz Bauermeister (FDP, 1182). „Die hatten keine echte Chance auf ein Direktmandat.“ Im ganzen Land gingen alle Direktmandate an SPD und CDU. Somit wurden die 6974 Stimmen „verschenkt“.

Ganz vorn in Niedersachsen liegt die SPD in Wilhelmshaven; sie gewann 5,4 Prozent der Zweitstimmen hinzu. Das ist der Spitzenwert im ganzen Land.

Auch der Zuwachs von 8,5 Prozent bei den Erststimmen für Holger Ansmann bedeutet einen Platz in der Landesspitzengruppe.

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