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„Wo sind die vielen Freunde und Klassenkameraden geblieben?“ Diese Frage wurde in einem kleinen Frauenkreis gestellt, der vor nunmehr zehn Jahren zusammen saß. Auf diese Weise wurde der Grundstein gelegt für ein Treffen von Frauen und Männern, die in diesem Wilhelmshavener Stadtteil ihre Kindheit verbrachten.Vieles an gemeinsamen Erlebnissen wurde aus der Erinnerung hervorgekramt. Die Palette reichte von dem damals noch geduldeten Schlittschuhlaufen auf dem Friedhofsteich bis hin zum Treib- oder Völkerballspiel auf der Straße. Ja, die sportliche Begeisterung war so groß, dass – organisiert seinerzeit von Horst Müller – Olympische Spiele nachgespielt wurden.
Antje Fricke geb. Dringenberg, Dagmar Onuscheit geb. Jöhnke und Magrit Voges geb. Thienemann meinten vor zehn Jahren, es gebe derart viel zu erzählen, dass man alle an diesen Ereignissen beteiligten Freunde wieder zusammenbringen müsse. Damit war die Idee der „Aldenburger Treffen“ geboren.
Die Recherchen dauerten wochenlang. Bei der Suche nach einem Treffpunkt bot der Bürgerverein Hilfe an. Zur Maifeier fand auf dem Platz dieser Veranstaltung seinerzeit das erste Treffen statt. Man verabredete, sich alle fünf Jahre wiederzusehen. So fand denn jetzt die dritte Zusammenkunft statt, zu der Gudrun Oswald geb. Müller, die früher in der Bentinckstraße spielte, sogar aus Kanada nach Aldenburg kam.
Älteste Teilnehmer waren Hanne Günter (85), Lotti Umlauf (90) und Grete Timmermann (83).
Die Organisatorinnen wollen diese ebenso fröhlich wie erfolgreich verlaufene Veranstaltung auch in Zukunft weiterführen und nahmen hocherfreut bereits die ersten Zusagen für das Jahr 2010 entgegen.
