Altengroden - Ihre Schulbücher tauschten die Kinder der Grundschule Altengrodengegen Bewegung. Im Zuge einer Projektwoche zum Thema Tanz, Bewegung und Theater stand nach Zeiten von Masken und Abstand gleichzeitig das gemeinsame Miteinander sowie der direkte Kontakt im Fokus. Vor allem als sportorientierte Schule war es dem Kollegium wichtig, noch vor den Sommerferien ein entsprechendes Programm umzusetzen.
Unterstützung erhielt die Grundschule dabei von der Tanzschule Dunse. Unter der Leitung von Marsha Dunse gab es für alle Schüler täglich eine Tanzstunde, die dank des Projekts „Startklar in die Zukunft“ vom Land Niedersachsen finanziert wurde. Die Kinder trafen sich von Montag bis Donnerstag jahrgangsweise in der Turnhalle, wo sie mit den Tanzlehrerinnen Julia Meyer, Leslie Bretten und Samantha Kloppmann einen für sie rausgesuchten Tanz übten. Zudem studierte jeder Jahrgang einen Schultanz ein.
Den Abschluss bildete am Freitag eine große Aufführung auf dem Schulhof. Bevor die Kinder ihren Eltern und Großeltern präsentierten, was sie in den zurückliegenden Tagen alles einstudiert haben, gab es noch eine besondere Überraschung. Auf dem Schulhof wartete bereits der Eiswagen, ehe es auf die „Bühne“ ging.
Bei strahlendem Sonnenschein zeigten sie dort ihr Programm und wurden von den Zuschauern mit viel Beifall belohnt. „Wir danken der Tanzschule Dunse für diese tolle Möglichkeit. Alle waren von der Projektwoche begeistert und hoffen, das auch im nächsten Jahr wieder solche Aktionen möglich sein werden“, so das Fazit der Schule.
Doch auch abseits der Übungsstunden war Abwechslung geboten. Während der zweite Jahrgang einheitliche T-shirts für den Auftritt gestaltete, wurden im Jahrgang 3 Müsliriegel hergestellt. Zudem standen Entspannungsübungen auf dem Programm. Der Jahrgang 1 übte verschiedene Bewegungslieder und Bodypercussion, bei den Viertklässlern standen unterschiedliche Fahrradübungen an.
Um nach all den Einschränkungen im Zuge der Corona-Auflagen die Kindern endlich wieder an die Normalität zurückzuführen, gab es auch Spaziergänge zum Spielplatz sowie Spiele in großen Gruppen – was für viel Freude bei allen sorgte. Schulsozialarbeiterin Melanie Töllner bot jeder Klasse zudem eine Einheit mit kooperativen Spielen, bei der die Schülerinnen und Schüler als Team Aufgaben erledigen mussten.
