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ALTENTHEATER „Wellenbrecher“ sagen ade

von norbert Czyz

Wilhelmshaven

Wann ist Premiere? werden die Mitglieder der „Wellenbrecher“ immer wieder gefragt. Und sie müssen antworten: Es gibt keine mehr.

Dafür gibt es verschiedene Gründe, die mit Organisation und auch ein bisschen mit Geld zu tun haben. Doch darüber deckten Ursula Hülsebusch, Gabi Welschehold, Sigrid Herthum, Christine Müller, Gerda Cornelius und Walter Bleckwedel den Mantel des Schweigens, als sie dieser Tage den Abschiedsbrief an ihr treues Publikum diktierten – bei Kaffee und Kuchen im Café Köhler.

„Wir haben Figuren selbst erdacht, das wird es nicht mehr geben. So war es bisher gelaufen, seit August 1989“.

14 Stücke haben sie selbst entwickelt, das letzte zum Thema „Haus über Kopf – WG“. Und wenn die älteste unter ihnen, die Mitbegründerin der „Wellenbrecher“, Gerda Cornelius, die Bühne betrat, dann war das dem Publikum oft schon einen Lacher wert.

Was nicht heißt, dass „Die Wellenbrecher“ es auf Schenkelklopfer angelegt hätten. Gefreut haben sie sich aber, wenn aus dem Publikum der Kommentar zu hören war, „so isses“, bemerkt Gerda Cornelius.

Beliebt war die Altentheatertruppe an der Landesbühne, die zuletzt mit Angelika Heinich als Regisseurin zusammenarbeitete, bis in den westfälischen Raum hinein.


„Die Wellenbrecher“ gastierten in Hamm und Menden, auch in Quakenbrück und ansonsten im Spielgebiet der Landesbühne. Manchmal kamen sie auf bis zu 28 Aufführungen pro Inszenierung.

In Zukunft wollen sich „Die Wellenbrecher“ einmal pro Monat zum Stammtisch treffen und die alte Zeit aufleben lassen. Ansonsten heißt es „Publikum ade“.

Nur einer der zuletzt sieben Mitglieder starken Theatertruppe wird dem Theater erhalten bleiben: Walter Bleckwedel ist bei der „Niederdeutschen“ zu einer festen Größe geworden.

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