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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Anstehen für „Tod aus der Tiefe“

27.08.2008

Im „Kling Klang“ nahm eine Bremer Agentur die potenziellen Komparsen unter die Lupe. Für sie ging es nicht alleine um die Rolle, sondern um die Erfahrung.

Von Lea-Johanna Klebba

Wilhelmshaven „Tod aus der Tiefe“ – Das wollen viele Wilhelmshavener selbst erleben und reihen sich deshalb in die lange Warteschlange vor dem „Kling Klang“ ein. „Nummer 101!“, ruft jemand so laut, dass es noch vor der Tür zu hören ist. Und ganz hinten füllen immer noch Menschen aufgeregt das lange Anmeldeformular aus.

Es ist Sonntag. Und seit 13 Uhr sucht die Bremer Casting-Agentur „actors ’n faces“ im „Kling Klang“ nach Komparsen im Auftrag von „Pro Sieben“. Der Fernsehsender lässt den Event-Thriller „Tod aus der Tiefe“ vom 15. September bis zum 9. Oktober unter anderem in Wilhelmshaven und Friesland drehen.

Die Teilnehmer des Castings bekommen eine Nummer. Dann heißt es erst einmal warten auf die Probeaufnahmen. „Wir bekommen von der Regie eine Vorlage über die Vorstellungen von den Schauspielern oder Komparsen. Danach wird gecastet und ausgesucht“, so die Praktikantin der Casting-Agentur, Saskia Gläser.

Beworben um eine Komparsenrolle im „Pro-Sieben- Thriller“ hat sich auch Julia Nentwich. „Das ist doch eine tolle Erfahrung“, sagt die 30-Jährige. Andere Teilnehmer in der langen Schlange zum Bühnensaal des „Kling Klang“ sind hingegen „alte Hasen“. Der 49-jährige Reiner Schleisick zum Beispiel: Als Donald-Duck-Imitator war er bei „TV Total“ und unter anderem Gast in Talkshows von RTL und Sat 1.

Viele erwarten auch mehr von der kleinen Rolle und hoffen auf die große Chance in der Fernsehwelt. „Natürlich ist alles möglich und sicher auch schon passiert. Komparse kann jeder werden. Für richtige Talente kann es das Sprungbrett zur Schauspielerkarriere sein“, sagt Agenturmitarbeiterin Saskia Gläser.

Tore Münkenwarf ist mit Unterstützung seines Freunds Jan Franke dabei. „Ich möchte berühmt werden und erhoffe mir durch das Casting auch ein bisschen etwas. Einen richtigen Filmdreh mitzuerleben wäre toll.“

Für die meisten ist das Casting eine neue und aufregende Erfahrung. Viele wollen nur einmal sehen, wie ein Casting abläuft und welche Menschen man dort trifft. Die Hoffnung, einmal über den Fernsehbildschirm zu huschen, steckt aber wohl bei jedem im Hinterkopf. Wer bei den Dreharbeiten in einer Nebenrolle dabei sein wird, entscheidet sich erst in ein paar Wochen vor Drehbeginn. In den nächsten Tagen findet auf Borkum, dem zweiten Drehort des Filmes, ein weiteres Casting statt. Auch da wird „Tod aus der Tiefe“ sicher wieder für eine lange Menschenschlange sorgen.

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