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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Antrag für Gasverflüssigung in Wilhelmshaven steht

23.08.2007

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven/Oldenburg – Fast auf den Tag genau vor 35 Jahren wurde die Deutsche Flüssigerdgas Terminal Gesellschaft (DFTG) gegründet. Schon damals, 1972, war das Ziel des Unternehmens auf dem Voslapper Groden einen Anlandepunkt für LNG (Liquified Natural Gas) zu bauen. Am Mittwoch ist die DFTG, an der die Eon Ruhrgas AG mit 78 Prozent sowie die Gasunternehmen VNG (Leipzig) und BEB (Hannover) beteiligt sind, ihrem Ziel ein gehöriges Stück näher gekommen.

DFTG-Geschäftsführer Eberhard Lange übergab zusammen mit seinem Prokuristen Wulf Halbach dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg die ersten 60 Antragsordner zur Erteilung einer Änderungsgenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG).

Lange: „Der Antrag zielt auf die Genehmigung von technischen Weiterentwicklungen und Verbesserungen am Konzept des LNG-Anlandeterminals, die die Anlage dem neuesten Standard der Technik anpassen und die bislang schon geringen Emissionen der Anlage weiter deutlich reduzieren werden.“ Das Unternehmen habe in den vergangenen zwei Jahren jedes Detail genau überprüfen lassen.

Walter Kulisch, Leiter der Abteilung 3 (Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren) des Gewerbeaufsichtsamtes, sagte eine zügige Bearbeitung der Antragsunterlagen zu. Nach der Prüfung der Vollständigkeit der Unterlagen, die gut vier Wochen in Anspruch nehmen kann, habe die Behörde in der Regel sechs Monate für die eigentliche Bearbeitung des Antrags Zeit. Dabei arbeite man mit etlichen Fachbehörden zusammen – von der Stadt Wilhelmshaven über die Gemeinde Wangerland bis zur Wasser- und Schifffahrtsdirektion. Im Rahmen des Verfahrens müssen Bedenken und Einwände erörtert werden. Kritisch betrachtet wird das LNG-Terminal insbesondere vom Nachbarn, der Gemeinde Wangerland. Die Verantwortlichen befürchten unter anderem Beeinträchtigungen für den Tourismus.

Ein positiver Bescheid kommt einer Baugenehmigung gleich. Lange hofft darauf, dass der erste Spatenstich für die Anlage im zweiten Quartal 2008 gesetzt werden kann „Unser Ziel ist es, ab 2010/11 LNG in Wilhelmshaven anzulanden.“ Der LNG-Anlandeterminal der DFTG würde der erste seiner Art in Deutschland sein. Er soll dazu betragen, die Abhängigkeit Deutschlands von bestimmten Energielieferanten einzudämmen.

Das Prinzip: Erdgas wird in einem Erzeugerland bei minus 160 Grad Celsius verflüssigt, in Spezialschiffen nach Deutschland transportiert, zwischengelagert und bei Bedarf zu Gas verdampft. Ein Kubikmeter LNG ergibt nach der Wiederverdampfung rund 600 Kubikmeter Erdgas. Herzstück der Anlage am Voslapper Groden sind die LNG Verdampfung, zwei 160 000 Kubikmeter Tanks und eine neue Umschlaganlage an der ICI-Brücke.

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