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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

REIHE: Augen für Armut von Kindern öffnen

26.02.2007

Wilhelmshaven/gb „Arme Kinder, das sind nicht nur Kinder aus Biafra mit Hungerbäuchen“, sagen Christa Marxfeld-Paluzsak und Christina Heide. Kinderarmut sei ein Thema auch in Wilhelmshaven mit weit größerer Bedeutung als sich viele Wilhelmshavener vorstellen könnten. Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Künstlerin der Sezession Nordwest und die Fachbereichsleiterin der Volkshochschule Wilhelmshaven auch bislang Außenstehenden die Augen für die um sich greifende Verarmung von Kindern öffnen.

Eine ganze Reihe von Einzelpersonen, Organisationen und Institutionen machen mit bei der Veranstaltungsreihe vom kommenden Freitag, 2. März, bis zum 25. März. Experten geben Auskunft über verschiedene Aspekte des Themas.

Zur Auflockerung leisten Kinder kulturelle Beiträge. Sie singen nicht nur und lesen vor. Sie haben das Thema auch bildlich dargestellt. In der VHS sind Ausstellungen der Familien-Bildungsstätte, der Hafenschule, der Schule Voslapp, des Kinderschutzbundes und des Christus-Kindergartens zu sehen.

Künstlerisch mit dem Thema auseinander gesetzt hat sich Christa Marxfeld-Paluszak, deren Bilder in der Sezession Nordwest an der Virchowstraße zu sehen sind.

Eröffnet wird das Projekt am kommenden Freitag, 2. März um 19 Uhr in der Volkshochschule Wilhelmshaven an der Virchowstraße. Als Expertin wurde die Marburger Wissenschaftlerin Dr. Sabine Toppe gewonnen. Sie referiert über „Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – eine Herausforderung an die Gesellschaft“.

Der Pädagoge und Künstler Winfried Baar führt in die Ausstellungen ein. In der Sezession Nordwest erwartet anschließend die Schauspielerin Sibylle Hellmann das Eröffnungspublikum.

Weiter geht der Veranstaltungsreigen in der Volkshochschule am 7. März um 17 Uhr. Dr. Ursula Augener spricht über „Kinderarmut, arme Kinder“ und die Kinderschutzbund-Vorsitzende Brigitte Tabbach über Kinderrechte in Deutschland.

Das Mütterzentrum stellt sich vor. Die musikalische Note steuert der von Kantor Markus Nitt geleitete Kinderchor bei.

Am 15. März um 17 Uhr lesen Kinder aus der Familien-Bildungsstätte über Kinderarmut. Der ehemalige Stadtsportbund-Präsident Horst Heitmann spricht über Sport und Betreuung für alle Kids und der Theaterpädagoge Frank Fuhrmann beschäftigt sich mit dem Thema „Straßenkindern in Deutschland“.

Am 16. März um 17 Uhr berichtet die Leiterin des Kindergartens Regenbogen, Beate Greulich, über die „gesundheitsfördernde KiTa“. Dem Arbeitskreis Kinderarmut soll der Erlös einer von Andreas Koût geleiteten Versteigerung zugute kommen, zu der der Serviceclub Soroprimist einlädt. Musikalisch gestaltet die Orchesterklasse des sechsten Jahrgangs der IGS die Veranstaltung.

In der Sezession Nordwest finden Lesungen statt am 13. März um 17 Uhr mit Frank Fuhrmann und dem Jugendclub und am 21. März um 18 Uhr mit Gerhard Erfurt.

Als Resumee der Veranstaltungen dient eine Podiumsdiskussion am 23. März um 18 Uhr in der Volkshochschule mit einer Reihe von Fachleuten, die im Wilhelmshavener Arbeitskreis Kinderarmut zusammenarbeiten. Für musikalische Begleitung sorgt der Chor der Schule Nogatstraße.

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