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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Auszeichnung für „Kanalarbeiterin“

17.12.2008

Wilhelmshaven/wd Der in diesem Jahr erstmalig vergebene „Preis für Zivilcourage“ soll so genannten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verliehen werden, die sich zusammenschließen, um auf Missstände aufmerksam zu machen und diese zu bekämpfen. Ausgelobt hat den undotierten Preis die „Gruppo 635“, in der sich ebenfalls hiesige NGOs zusammengetan haben – unter anderem der BUND, die AG „Schiffe an die Steckdose“, Teile der Ärzteinitiative gegen Kohlekraftwerke, die Zeche Rüstersieler Groden, die Kaiserlichen Kanalarbeiterinnen, der Gegenwind, die BASU und die Schutzregion Jaderaum.

In seiner Begrüßungsrede vor rund 20 Zuhörern in der „Ruscherei“ sagte Peter Sokolowski als Sprecher der Zeche Rüstersieler Groden: „Viele Bürger fühlen sich durch Parteien nicht mehr vertreten und gründen NGOs. Wir wollen die Bürger ermuntern, ihre Rechte einzufordern, wir wollen der Stachel im Fleisch des politischen Gewissens sein.“

In Wilhelmshaven zeigten laut Jury, die sich „hauptsächlich aus Bürgern zusammensetzt“, insbesondere die Kaiserlichen Kanalarbeiterinnen, eine Bürgerinitiative die sich vehement gegen die Fäkalieneinleitungen am Südstrand einsetzt, preisverdächtige Zivilcourage.

Stellvertretend für diese Bürgerinitiative konnte darum deren Sprecherin, Monika Giesche-Emmerich, den „Preis für Zivilcourage“ entgegennehmen. Die Laudatio hielt Basu-Ratsherr Joachim Tjaden. „Missstände gibt es genug, Menschen mit Rückgrat leider immer noch zu wenig“, so Tjaden. „Zivilcourage heißt, eine eigene Meinung zu haben, diese auch auszusprechen und sie sich nicht nehmen zu lassen.“ Diese Standhaftigkeit hätten die Kanalarbeiterinnen bewiesen, so Tjaden.

Er überreichte Monika Giesche-Emmerich zum Dank den Preis – ein kleines Stück Abwasserrohr mit einem Feinsieb davor. Sie bedankte sich auch im Namen ihrer Mitarbeiter Gisela Gerdes, Wolf-Dietrich Hufenbach, Wilhelm Schönborn, Hans-

Günter Osterkamp und Günter Peters.

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