BREMERHAVEN/WILHELMSHAVEN - Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist dafür verantwortlich, dass die Wasserstraßen funktionieren, erklärte Dr. Torsten Stengel kürzlich vor Pressevertretern in Bremerhaven. Dr. Stengel ist Chef des neuen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Weser-Jade-Nordsee, hervorgegangen aus den Ämtern Wilhelmshaven, Bremen und Bremerhaven.

Ein großes Thema für die Behörde: die Vertiefung der Außen- und Unterweser. Nur wenn die Bagger für ausreichend Wasser unter dem Kiel sorgen, werden auch in Zukunft die Containerriesen Bremerhaven tideunabhängig ansteuern können. Allerdings haben oberste Gerichte das Projekt, erste Planungen gab es bereits 2006, vor drei Jahren ausgebremst. Es wurden schwere Mängel im Baugenehmigungsverfahren festgestellt. Fehler, die nun ausgebügelt werden müssen. Wie Dr. Stengel erklärte, hat das Bundesverwaltungsgericht festgestellt, dass für die geplante Vertiefung neues Planfeststellungsverfahren notwendig ist. Für die vorgesehenen drei Ausbau-Abschnitte müsse jeweils ein eigenes Verfahren erfolgen.

Vor Pressevertretern mochte sich Torsten Stengel kürzlich nicht festlegen, wann tatsächlich mit dem Ausbaggern begonnen werden kann: 'Mit einem Terminplan lässt sich das nicht mehr beschreiben.' Konkreter ist da die Aussage zur Erneuerung des Deckwerks im westlichen Bereich Wangerooges: Im kommenden Frühjahr sollen die seit Jahren ruhenden Arbeiten fortgesetzt werden (wir berichteten).


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