Sticks bisheriger Stellvertreter und Nachfolger, Günter Barkam, sah eine Etappe der Wilhelmshavener Schulgeschichte und eine Epoche der Cäcilienschule zu Ende gehen, da nicht nur die Ära Stick zum Abschluss kommt. Zum Monatsende geht die Trägerschaft für die Schule vom Cäcilienschulfonds an die St. Benedikt-Stiftung über, das gemeinsame Dach der katholischen Gymnasien im Offizialatsbezirk Oldenburg.

Stick habe die Schule geprägt, bescheinigte ihm Barkam. Die Schule habe durch Stick ihre Warmherzigkeit bekommen, so Mitarbeitervertreter Bernd Möllenberg. Zugleich habe er sie maßgeblich vorangebracht. Der Schulleiter sei immer Lehrer geblieben, ein Kollege, der sich immer wieder neu für seine Schüler begeistern konnte.

Stick habe immer schon nach wenigen Wochen alle Schüler mit Namen gekannt und damit ein Gefühl von Würde vermittelt, so Elternvertreter Michael Römer. „Wir Schüler haben uns immer in sicheren Händen gefühlt“, erklärten die Schülersprecherinnen Swantje Oberthür und Laura Klene.

Stick trat dem Eindruck entgegen, dass er dieses Engagement im Ruhestand ungebrochen fortsetzen werde. Er und seine Frau werden ins Rheinland ziehen, aber mehrfach im Jahr in Wilhelmshaven Urlaub machen.

Zum Ende seines Berufsweges zeigte er sich vor allem von Dankbarkeit erfüllt, der Familie gegenüber, den Kollegen und anderen Weggefährten, aber auch gegenüber dem früheren Weihbischof Max-Georg von Twickel und Reinhard Lettmann, die ihn in den schwierigen Zeiten gestützt hätten „Für diesen Draht zum Arbeitgeber können Sie den Schulleiter der Cäcilienschule beneiden“, wandte er sich an seine Kollegen von den städtischen Schulen.


Dass er dabei immer die Schüler im Zentrum sah, zeigt das Schlussbekenntnis. „Die Schüler werden mir fehlen.“