Wilhelmshaven - Das Heppenser Rundfunk-Haus war in den 50er- und 60er-Jahren vielen Wilhelmshavenern ein Begriff. Dieter Pünjer aus der Rudolfstraße erinnert sich: „Nach Kriegsende 1945 hatte sich mein Vater in Wilhelmshaven als gelernter Elektromeister mit einem Rundfunk- und Elektrogeschäft in Heppens selbstständig gemacht.“ Und auch die Werbung wurde nicht vergessen. Das führte dazu, dass einige Oberleitungs-Busse (Trolleys) der Verkehrsbetriebe mit Pünjer-Werbung durch die Stadt fuhren, damals noch mit Personenanhänger. Heppenser Rundfunk-Haus war der offizielle Firmenname und wurde schnell zum Begriff. „Mein Vater war stets auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, das Geschäft anzukurbeln. Die Trollys wurde irgendwann aus dem Verkehr gezogen. Damit verschwand diese Werbung von den Straßen der Jadestadt. Schade. Als Schüler durfte ich oft umsonst mitfahren, um Waren zu den Kunden zu bringen. Das hatte mein Vater gemanagt – das war schon einer . . .“
Erinnerungen an Wilhelmshaven Werbung fürs Heppenser Rundfunk-Haus auf den Oberleitungsbussen
Auf den Oberleitungsbussen, die auch durch Rüstersiel fuhren, warb Elektromeister Pünjer für sein Heppenser Rundfunk-Haus. Damals durften Busse noch einen Anhänger ziehen.
Pünjer
