Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Energiedrehscheibe EU-Auswahl bringt Vorteile für Unipers Wasserstoffprojekte in Wilhelmshaven

Wilhelmshavener Zeitung
Von der EU-Kommission ausgewählt: Die Großelektrolyse „Green Wilhelmshaven Electrolyser“ soll mit bis zu 1 Gigawatt Elektrolyseur-Kapazität die erneuerbaren Energieressourcen der Region erschließen, um die heimische Produktion von grünem Wasserstoff zu stärken.

Von der EU-Kommission ausgewählt: Die Großelektrolyse „Green Wilhelmshaven Electrolyser“ soll mit bis zu 1 Gigawatt Elektrolyseur-Kapazität die erneuerbaren Energieressourcen der Region erschließen, um die heimische Produktion von grünem Wasserstoff zu stärken.

dpa

Wilhelmshaven - Die EU-Kommission hat Unipers Wasserstoffprojekte in Wilhelmshaven, „Green Wilhelmshaven Electrolyser“ und „Green Wilhelmshaven Terminal“, für die Liste der Projekte von gemeinsamem Interesse (PCI) ausgewählt. Das teilt der Energiekonzern in einer Pressemitteilung mit. Damit gehören die Vorhaben von Uniper nach eigenen Angaben zu den grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekten, welche die Energiesysteme der EU-Länder miteinander verbinden. Diese Projekte profitieren sowohl von beschleunigten Genehmigungsverfahren als auch von Finanzierungen und unterstützen das Erreichen der Energie- und Klimaziele der EU, heißt es weiter.

Die Auswahl sei nach einem strengen Bewerbungs- und Bewertungsverfahren erfolgt, bei dem die Projekte aufgrund ihres bedeutenden Beitrags zur Nachhaltigkeit, ihres Nutzens für die Marktintegration, der Versorgungssicherheit, des Wettbewerbs, der Fortschritte bei der Umsetzung und des Nachweises der Transparenz ausgewählt wurden.

Finanzielle Zuschüsse durch Anerkennung

Mit dem PCI-Status seien weitere Vorteile wie beispielsweise ein Vorrangstatus, vereinfachte Genehmigungsverfahren, geringere Verwaltungskosten und die Möglichkeit, im Rahmen der „Connecting Europe Facility“ (CEF) finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen zu erhalten, verbunden.

Einspeisung von Wasserstoff ins EU-Netz

Die geplante Großelektrolyse „Green Wilhelmshaven Electrolyser“ soll mit bis zu 1 Gigawatt Elektrolyseur-Kapazität die erneuerbaren Energieressourcen der Region erschließen, um die heimische Produktion von grünem Wasserstoff zu stärken. Das Ammoniak-Importterminal „Green Wilhelmshaven Terminal“ soll den Weg für den Import von erneuerbarem Ammoniak per Schiff und die Umwandlung und Einspeisung von Wasserstoff in das europäische Wasserstoffnetz im großen Stil ebnen, so Uniper.

„Die Aufnahme von Uniper in die PCI-Liste der EU zeigt, dass unsere beiden grünen Projekte in Wilhelmshaven einen großen Schritt in Richtung eines klimaneutralen Europas bis 2050 machen. Mit dieser bedeutenden Anerkennung durch die EU sind wir in der Lage, den Wandel nicht nur für Uniper, sondern auch für unsere Kunden und die gesamte Branche voranzutreiben“, wird Holger Kreetz, COO von Uniper, zitiert. Als Pioniere in der Wasserstoffwirtschaft mit viel Erfahrung bei der Gasspeicherung und Nutzung der Importinfrastruktur wolle das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft leisten.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Blick in die Räucherkammer bei Aal Bruns in Kayhauserfeld: Marco Pawlik ist mit der Qualität zufrieden.

DELIKATESSE NACH ÜBERLIEFERTER REZEPTUR Woher kommt der Zwischenahner Aal?

Kerstin Schumann
Kayhauserfeld
Der Bergpark Wilhelmshöhe: Hier befinden sich etliche Sehenswürdigkeiten.

NWZ-REISETIPPS: ABSTECHER NACH ... KASSEL Entspannte Stunden in historischen Parks

Kerstin Schumann
Kassel
Vor etwa einem Jahr eröffnete der Pflegedienst Paul-Lina seinen neuen Hauptsitz in Wittmund. Wegen eines Insolvenzverfahrens musste der Pflegedienst seinen Betrieb aufgeben.

STANDORTE IN WITTMUND UND EMDEN Insolvenz bei Pflegedienst Paul-Lina – So geht es für die Kunden weiter

Kim-Christin Hibbeler
Wittmund
Die Polizei sucht nach Zeugen, die einen Unfall in Stedesdorf gesehen haben könnten.

POLIZEI SUCHT NACH ZEUGEN Rollerfahrer fährt Elfjährigen in Stedesdorf an – und fährt einfach weiter

Stedesdorf
Urteil im Prozess um Totschlag in Damme vor dem Landgericht Oldenburg: Eine 39-jährige Frau wird dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Sie hatte im Wahn ihren Ehemann mit einem Schwert getötet.

LANDGERICHT OLDENBURG Ehemann mit Schwert getötet – 39-Jährige aus Damme verurteilt

Thilo Schröder
Damme