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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

CHORKONZERT: Domspatzen begeistert aufgenommen

18.10.2007

Burkhard Streich, Leiter des ev. Kirchenverwaltungsamtes, gewann die Regensburger Domspatzen zusätzlich zum Konzert für eine öffentliche Generalprobe. Das Publikum war begeistert.

von norbert czyz

wilhelmshaven Großes Gedränge, ein kleiner Schülerunfall sorgte zusätzlich für Hektik. Am Mittwochmorgen war vor der St.-Willehad-Kirche der Teufel los. Knapp hundert Volksbank-Jubilare und an die zweihundert Schüler waren eingeladen, sich die Generalprobe der Regensburger Domspatzen anzuhören. Ein Deal, den Burkhard Streich, Leiter des ev. Kirchenverwaltungsamts und Organisator des Domspatzen-Aufenthalts in Wilhelmshaven, mit Domkapellmeister Roland Büchner ausgehandelt hatte. Interessierte Schüler sollten Gelegenheit haben, einen Weltklasse-Chor bei der Arbeit zu erleben – um dadurch möglicherweise Motivation für eigenes Musizieren zu gewinnen.

Als sich dann das Kirchenschiff an der Bremer Straße füllte, da wurde es Burkhard Streich ganz bange, ob das denn alles gut gehen würde.

Die Angst war unbegründet. Es war während der Probe mucksmäuschenstill im Kirchenschiff. Geredet hat vorher nur Volksbankvorstand Franz-Günter Dresen, der den Chor und seine Volksbank-Jubilare begrüßte, und hin und wieder der Chormanager Christof Hartmann. Er gab zwischen den Probenteilen Einblicke in den Alltag der Domspatzen, berichtete über Konzertreisen und beantwortete die Frage, wie man Regensburger Domspatz wird.

Nach dem Einsingen testete Domkapellmeister Roland Büchner die Akustik des Raums, weswegen es ihm sehr gelegen kam, dass mit dem schon zur Generalprobe gefüllten Raum die gleichen akustischen Verhältnisse herrschten wie später beim Konzert. Und wo noch Lücken waren, da füllten sie die Regensburger mit wunderbarem Gesang aus.

Stücke aus dem Programm wurden angesungen, Details wiederholt. Mal sang der Chor Fortissimo, mal ein berückendes Piano. Der Schlussapplaus hätte vermutlich noch viel länger angedauert, hätte Roland Büchner nicht abgewunken: Draußen wartete bei Nieselregen der Bus, um die Sänger zum Mittagessen bei der Marine zu fahren.

Am Vormittag hatte Oberbürgermeister Eberhard Menzel die Regensburger Domspatzen im Ratssaal empfangen, hatte den Aufenthalt in Wilhelmshaven „als gelebte Ökumene“ bezeichnet, arbeiten doch bei diesem Konzert, das von der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken gesponsert wird, die evangelische und die katholische Kirche zusammen. Für den freundlichen Empfang – „herzlichen Dank, dass wir da sein dürfen“, sagte Roland Büchner – sangen die Domspatzen ein Volkslied und ein italienisches Madrigal.

Dass die kleinen Domspatzen und die größeren Sänger, die teilweise kurz vor dem Abitur stehen, dann rechtzeitig zur Generalprobe in der St.-Willehad-Kirche ankamen, dafür trug Chorpräfekt Christopher Leopold (23) Sorge, ein Ex-Domspatz. Er ist Lehramtsstudent und verdient sich mit der Aufgabe, die kleinen Dinge um Noten und Pünktlichkeit zu regeln, sein Studium. Das macht er mehr aus Passion denn aus Berechnung. Wer ihn beobachtete hat gemerkt, dass er noch mit ganzem Herzen ein Regensburger Domspatz ist.

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