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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Dunkle Wolke über Voslapper Groden

07.08.2008

Die Stadt hatte mit Gewerbesteuerzahlungen gerechnet. Die fallen nun aus. SPD-Fraktionschef Neumann hatte es seit einem Jahr geahnt.

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven Auch einen Tag nach der Meldung über das Aus für das erste deutsche Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) an der Nordsee in Wilhelmshaven ist die Enttäuschung noch nicht abgeebbt. Nach Ansicht der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wilhelmshaven wirft die Entscheidung von Eon-Ruhrgas als Hauptgesellschafter der Deutschen-Flüssigerdgas-Terminal-Gesellschaft (DFTG) einen Schatten auf die industrielle Entwicklung in den Grodenflächen. Zudem sei sie ein Zeichen, welch schwieriges Geschäft Wirtschaftsförderung ist, so der Fraktionsvorsitzende Siegfried Neumann und seine Stellvertreter Sabine Gastmann und Wilfrid Adam in einer Erklärung.

Neumann will eigenen Angaben zufolge bereits seit einem Jahr aus dem Vorstand der Eon-Ruhrgas gehört haben, dass der Bau eines LNG-Terminals in Wilhelmshaven derzeit nicht sinnvoll sei. Das Trio hat die Hoffnung auf den Terminal noch nicht aufgegeben. „Angesichts der vielen sicheren Baustellen in Wilhelmshaven sei eine Entzerrung von Bautätigkeiten sinnvoll“, meint die SPD-Spitze. Angeführt für den „Verkehrsstau“ im seeschifftiefen Fahrwasser werden JadeWeserPort-Bau, Kraftwerksbau (Electrabel), Aufrüstung Niedersachsenbrücke (NPorts), Massenschüttgutlager (Rhenus-Midgard), Raffinerieerweiterung und Umbau A 29 zum Hafen.

Die Stadt schmerzt der Verlust dieser Milliarden-Investition ebenfalls sehr. Hatte sie doch bei den Haushaltsschätzungen für die kommenden Jahre bereits auf Gewerbesteuerzahlungen der DFTG spekuliert. Es bleibt die Hoffnung, dass die restlichen Projekte, allen voran der Containerhafen JadeWeserPort, alle realisiert werden – und insgesamt laut Schätzungen 2500 Arbeitsplätze bringen.

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