Wilhelmshaven - Das Baby ist da, die Freude ist groß – doch plötzlich geht nichts mehr wie vorher. Wer von Familie oder Freunde keine Hilfe erhält, bekommt sie von „wellcome“, teilt der Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Wilhelmshaven/Friesland (ASB) in einer Pressemitteilung mit. Das Angebot richte sich an alle, die im ersten Lebensjahr ihres Kindes Hilfe suchen. Ehrenamtliche entlasten im Alltag und sorgen beispielsweise dafür, dass Eltern einmal wieder zur verdienten Ruhe kommen, sich dem Geschwisterkind widmen oder sich eine kleine Auszeit gönnen können.

Wie die Wilhelmshavener Koordinatorin Sandra Pflugrad berichtet, nehmen die frisch gebackenen Eltern die Hilfe gern an und seien dankbar für die Entlastung in der ersten turbulenten Zeit. Die praktische „nachbarschaftliche“ Hilfe von „wellcome“ stelle mittlerweile in Wilhelmshaven eine feste Größe dar und ersetze das verloren gegangene soziale Netz aus früheren Zeiten.

Pflugrad berichtet am Donnerstag, 7. Dezember, ab 16 Uhr im Nachbarschaftstreff „Hol über“, Mozartstr. 40, von der Arbeit von „wellcome“ und über das Thema „Kleine Freiheiten im Alltag – Praktische Hilfe durch ‘wellcome’ nach der Geburt“. Die Vorträge der Reihe „Der interessante Donnerstag“ sind kostenfrei und dauern rund zwei Stunden, in denen auch Gelegenheit bleibt, Fragen zu stellen.

Der Nachbarschaftstreff „Hol über“ ist ein Kooperations-Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Wohnungsbaugenossenschaft „Spar + Bau“ und liegt im Parkgarten zwischen der Kieler Straße und der Mozartstraße.