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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Ein Wilhelmshavener im Panikorchester

31.12.2008

WILHELMSHAVEN /HAMBURG Es waren einmal drei Brüder: Dirk, Frank und Jörg. Sie lebten mit ihren Eltern an der Allmersstraße in Neuengroden. Drei Brüder, drei Zimmer, drei Gitarren und die große Liebe zur Rockmusik. Der Jüngste hatte sie wohl etwas mehr lieb und machte sie zu seiner ständigen Begleiterin: Heute gehört Jörg Sander zu den gefragtesten Studio- und Bühnengitarristen Deutschlands.

Er lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Hamburg, spielt und komponiert für und mit den Rock- und Popgrößen der Gegenwart: ATC, Right Said Fred, Bro’sis, Nena, Heinz Rudolf Kunze, Melissa Etheridge, Kim Wilde, No Angels, Tokio Hotel, Echt, Mel C, Tommy Reeves, Christina Stürmer und viele weitere haben mit ihm gearbeitet.

Er war es, der mit Tom Kaulitz (Tokio Hotel) für die letzten Tokio-Hotel-Alben die Gitarren-Arrangements und Sounds entwickelte. „Damit Tom die fulminanten Album-Gitarren-Arrangements auch live umsetzen konnte, habe ich ihm Unterricht gegeben. Jetzt sind sie alle nach Los Angeles gezogen – mal sehen, ob sie mich für das nächste Album zur Mithilfe einfliegen werden oder ob Tom das jetzt ganz allein hinbekommt“, sagt Sander.

Er spielt seit seinem 14. Lebensjahr Gitarre. Im Pumpwerk, zum „Wochenende an der Jade“, auf der Südstrand-Promenade oder am Bontekai – Jörg Sander und seine damalige Band „rockte“ sich durch die ganze Stadt. Und es war immer der Gitarrist, der beim Wilhelmshavener Publikum für Begeisterung sorgte.

Mit Freunden aus der Musikhochschule Hamburg gründete Sander „Public Park“. Der Produzent Franz Plasa wurde 1991 auf die Band aufmerksam. Eine neue Epoche begann, als auch Udo Lindenberg den Ausnahmegitarristen bemerkte. 1995 bekam Sander die Gelegenheit, an der „Und ewig rauscht die Linde“-Produktion mitzuwirken. Der erste Live-Auftritt mit dem Panik-Orchester zum „Tag der deutschen Einheit“ war für Jörg Sander wie ein Traum: „Jetzt stand ich plötzlich mit den Musikern, die ich immer bewundert hatte, auf der Bühne.“ Sander sprang immer öfter für Gitarristen Carl Carlton ein und wurde vor fünf Jahren festes Mitglied in der Panikband – ein musikalischer Ritterschlag für jeden Musiker.

Für Udo Lindenberg ist Jörg der „Hitmaker“ oder der „Worldchamp-guitar-player“; seine Qualitäten hat er jüngst auf der Deutschland-Tournee „Stark wie zwei“ bewiesen.

Wie sich eine Tour mit Lindenberg anfühlt, schildert Sander so: „Die Tournee war traumhaft, da ich mich dem ganzen Panik-Lebensstil ja schon immer sehr verbunden fühlte. Schon als Heranwachsender war ich ein großer Fan von Udo und dem Panik-Orchester und wurde nicht enttäuscht oder desillusioniert, als ich dann dazukam. Mittlerweile gehöre ich so dazu, dass ich mit Udo für sein übrigens erfolgreichstes Album geschrieben habe. ,Mein Ding‘ war die dritte Single. Und mit Udo und den ,Silbermonden‘ habe ich zusammen auch ,Der Deal‘ geschrieben.

Und wie feiert ein Panik-Gitarrist Silvester? „Wahrscheinlich wieder mit Charlotti wie die letzten Jahre bei Udo in Hamburg im Atlantic Hotel, wo es immer sehr hoch her geht, mit der ganzen durchgedrehten Panik-Familie. Herrlich! Champagner in Strömen!“, verrät Sander

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