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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

HAFENWIRTSCHAFTS-VEREINIGUNG: Eurogate will Hafenfacharbeiter ausbilden

06.01.2007

Wilhelmshaven Ohne einen Bahnanschluss ist ein Hafen kein richtiger Hafen. Diese Ansicht haben die Verantwortlichen der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e. V. (WHV) bekräftigt. WHV-Präsident John H. Niemann kündigte zusammen mit Vorstandsmitglied Heiner Holzhausen und Berater Günter Reiche Widerstand gegen Pläne der Deutschen Bahn AG (DB AG) an, das Wilhelmshavener Südgleis vom Netz abzukoppeln.

Reiche, Bahn-Experte der WHV, zeigte sich zuversichtlich und zufrieden, dass auch Dank des Einsatzes der 258 Mitglieder starken Interessenvertretung der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft die Ertüchtigung der Bahnstrecke Wilhelmshaven-Oldenburg samt Bau einer Umfahrung von Sande und der Beseitigung der Engpässe bei den Bahnhofsdurchfahrten Bremen und Oldenburg auf einem guten Weg sei.

Auch der Deutschen Bahn AG sei inzwischen klar geworden, dass beim Vollbetrieb des JadeWeserPorts die vorhandene Bahnanbindung nicht ausreiche. In puncto Sande plädiert die WHV für eine Nordumgehung, weil das, so Reiche, die kostengünstigste Lösung sei, die zudem dem Sander Bahnhof Chancen eröffne.

Für die Erschließung des Innenhafens seien das Westgleis und das Südgleis unverzichtbar. Das durch die Südstadt verlaufende Westgleis müsse so lange in Betrieb bleiben, bis das geplante Nordgleis eine neue Anbindung des Hafens ans Schienennetz geschaffen sei. Die Planungen für das Nordgleis müssten schnellstens wieder aufgenommen werden, forderte Reiche.

Plänen der Bahn AG, das Südgleis abzukoppeln, werde man sich „mit aller Kraft widersetzen“. Der südlich des Innenhafen verlaufende Bahnabzweiger gilt unter anderem als Lebensader für die Firma Interseroh Jade-Stahl.

Niemann ließ ein bewegtes Vereinsjahr Revue passieren, in dem man 26 neue Mitglieder gewinnen konnte – darunter die Eurogate-Gruppe, die künftige Betreiberin des JadeWeserPorts. Ehrenamtlich aktive WHV-Vertreter hätten auf einer Fülle von Veranstaltungen im In- und Ausland für Wilhelmshaven geworben, den Hafenstandort und das Containerhafenprojekt bekannt gemacht.

Darüber hinaus habe man sich um eine Reihe von Fragen gekümmert, die für den Standort vor großer Bedeutung seien: die Ertüchtigung des Flugplatzes Mariensiel, die Bahnanbindung, die Messe „WHV Net 2006“ und den JadeWeerPort-Cup, die Regatta, die zwar nicht mehr von der WHV organisiert, aber engagiert begleitet wird.

Wie Holzhausen sagte, kümmert sich die WHV auch um ökologische Fragen. So kümmern sich Julia Straßer und Dr. Hans-Werner Rothkopf in der Wattenmeerkonferenz um die Interessen der maritimen Wirtschaft. Dabei gehe es darum, Entwicklungen frühestmöglich zu erkennen und überzogenen Umweltschutz-Forderungen rechtzeitig entgegenzuwirken. So arbeite die WHV auch an einer Stellungnahme zum EU-Grünbuch Meerespolitik. Holzhausen: „Ziel ist es, dass die maritime Wirtschaft zur Stärkung des Wachstums beiträgt.“

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Ausdrücklich unterstützt die WHV die Initiative von Eurogate und der Bundesagentur für Arbeit in Wilhelmshaven zur Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen zu Hafenfacharbeitern. Die WHV plant für Anfang Februar eine Veranstaltung, auf dem das Vorhaben Unternehmern und Verbänden präsentiert werden soll.

Eurogate gehe im Zusammenhang mit dem Betrieb des JadeWeserPorts von einem Bedarf von 700 bis 800 gewerblichen Arbeitnehmern aus, von denen man möglichst viele aus dem Bestand der Arbeitslosen der Region rekrutieren möchte.

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