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Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Fedderwarden blickt positiv gestimmt in die Zukunft

Juliane Minow

Fedderwarden - In einem Punkt waren sich bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fedderwarden so ziemlich alle einig: Hat es auch in der Vergangenheit so manche Querelen gegeben, insgesamt blickt man doch gerade jetzt, auch nach so manchem personellen Wechsel, positiv gestimmt in die Zukunft.

In seinem Jahresbericht warf Ortsbrandmeister Andreas Ohrenberg einen Blick auf das vergangene Jahr 2019, in dem die Ortswehr zu zwölf Einsätzen ausrückte, davon sechs Brandeinsätze, fünf technische Hilfeleistungen und eine Fehlfahrt. Insgesamt leistete die Feuerwehr 368 Einsatzstunden, 469 Lehrgangsstunden, 2473 Stunden Ausbildungsdienste und 506 sonstige Dienststunden, sodass sich eine Gesamtzahl von 3816 Stunden ergibt. Momentan hatte die Feuerwehr 27 Kameraden, davon 24 männlich und drei weiblich, sowie fünf Alterskameraden.

Elf Kameraden waren beim Moorbrand in Goldenstedt dabei

Ohrenberg erinnerte auch an Einsätze, die vergangenes Jahr besonders im Gedächtnis geblieben sind. Bei einem Moorbrand in Goldenstedt bei Vechta waren elf Kameraden der Feuerwehr Fedderwarden vor Ort. Bei zwei Verkehrsunfällen auf der Sillensteder Straße und Fedderwarder Straße sowie bei einem Großbrand in der Emsstraße war die Feuerwehr vor Ort. In die Zukunft gerichtet, zeigte sich Ohrenberg voller Vorfreude auf das Feuerwehrgerätehaus, das derzeit in Planung ist und schon lange erwartet wird. Wenn alles nach Plan verläuft, sei damit zu rechnen, dass ab April erste Baumaßnahmen sichtbar sind. Ohrenberg: „Ich hoffe, dass das auch passiert.“

Neues Feuerwehrhaus ist „Zeichen der Wertschätzung“

Stand doch die Zukunft der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr auf der Kippe, ist der Fortbestand nun gesichert, wie der Jugendwart verlauten ließ. Zehn Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren sind momentan in der Jugendfeuerwehr, davon acht Jungs. Im vergangenen Jahr gab es zwei Neuzugänge bei keinen Abgängen, die Jugendlichen haben 1326 Dienststunden geleistet und haben dabei zahlreiche Aktionen im Dorfleben umgesetzt: Ob Osterfeuer, Dorffest, Spielplatzfest oder das Aufstellen der Erntekrone. Viele Aktionen sind auch für das Jahr 2020 geplant. Problemfelder sind aktuell unter anderem Ausrüstung und Bekleidung. Alle Redner, unter denen auch Oberbürgermeister Carsten Feist war, überbrachten Grüße und dankten für die wertvolle Arbeit der Feuerwehr. Ortsbürgermeister Martin Burkhart Erinnerte an die Dringlichkeit des neuen Feuerwehrgerätehauses und verbesserte Stadtbrandmeister Michael Feist, der den Bau ein „Bonbon“ genannt hatte: „Nach 15 Jahren ist das kein Goodie, sondern ein Zeigen der Wertschätzung gegenüber dem Ehrenamt.“

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