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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Gemeinsam in eine sichere Zukunft

27.07.2007

Wilhelmshaven/gb Die Arbeiterwohlfahrt in Wilhelmshaven und Friesland will sich fit machen für die Zukunft. Sie zieht die Konsequenz aus sinkenden Mitgliederzahlen und Beiträgen und wachsenden Schwierigkeiten, Ehrenamtliche für die Vorstandsarbeit zu gewinnen.

Seit dem 1. Juli sind die beiden bisherigen Gliederungen zu einem neuen Kreisverband Wilhelmshaven-Friesland verschmolzen.

Nicht nur die langjährige gute Zusammenarbeit hat den Schritt leicht gemacht, wie Kreisvorsitzende Edith Weiß berichtet. Schon seit dem 1. April gibt es nur noch eine Sozialstation in Wilhelmshaven, nachdem die friesländische aus mangelnder Wirtschaftlichkeit geschlossen werden musste.

Die von der AWO Wilhelmshaven getragenen Einrichtungen Frauen- und Kinderschutzhaus, Beratungsstelle nach häuslicher Gewalt, Krebsberatung standen ohnehin schon der friesländischen Klientel offen.

„Andere Kreisverbände gehen in die Insolvenz, wieder andere sind stärker geworden. Wir hoffen, dass wir zur zweiten Gruppe gehören werden“, so Edith Weiß. Da die friesländische Seite zuletzt das Amt des Kreisvorsitzenden nicht mehr besetzen konnte, fiel der bisherigen Wilhelmshavener Vorsitzenden auch die Führung des neuen Kreisverbandes zu.

Die bisherigen Stellvertreter aus Friesland und Wilhelmshaven, Albert Klein sowie Jürgen Harms und Dieter Viering, und auch die bisherigen Beisitzer bleiben bis zur Kreiskonferenz im Herbst zusammen mit ihr in dem Führungsgremium. Dann soll die Zahl der derzeit 15 Beisitzer auf sieben reduziert werden. Die Ortsvereine – neun in Friesland, vier in Wilhelmshaven – bleiben von der Fusion unberührt. Sie haben in Friesland, wo sie den Ursprung des Verbandes darstellen, allerdings erheblich mehr Gewicht als in Wilhelmshaven.

In der Stadt war von Anfang an die Kreisebene dominant. Alle Gliederungen sind inzwischen zu einem Kreis 60 plus geworden. Es fehlen vor allem jüngere Mitglieder, so der Vorstand.

Darüber klagen zwar viele Organisationen, doch sieht die AWO den Wandel, den der Wohlfahrtsverband in den vergangenen Jahrzehnten durchlaufen hat, zu wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert. Aus dem 1919 gegründeten reinen Wohltätigkeitsverein, der sich der Hilfe zur Selbsthilfe verschrieben hatte, ist ein Verband mit einer breiten Palette an Angeboten geworden, so Edith Weiß.

Die früheren Generationen selbstverständliche Solidarität in Notsituationen sei heute der Frage nach dem eigenen Nutzen gewichen. Da aber die AWO bei vielen immer noch mit dem Betrieb von Altenheimen gleichgesetzt werde, sei es schwer, jüngere Menschen zu gewinnen.

Dabei, so ergänzt Kreisgeschäftsführer Joachim Stasch, stellen mittlerweile Kindergärten und andere Einrichtungen für jüngere Jahrgänge ein Gutteil der Arbeit dar.

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