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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Grußworte aus Bayern an die Besatzung

01.04.2005

wilhelmshaven Gestern Morgen lief die zum 6. Fregattengeschwader gehörende „Bayern“ zu einem sechseinhalb Monate dauernden Nato–Einsatz aus. Der Kommandant, Fregattenkapitän Jörg Klein, konnte als Gast bis Den Helder den stellvertretenden Chef des Protokolls der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Michael Mentler, an Bord begrüßen.

Dieser übergab ein Schreiben des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber an die Besatzung. In seinem Grußwort unterstrich Stoiber unter anderem die Bedeutung der „Bayern“-Fahrer als Botschafter für ihr Patenland.

Er sei sich der Strapazen und Entbehrungen während des wichtigen Nato-Einsatzes der Fregatte durchaus bewusst. „Diese Grüße Stoibers werden von den Soldaten sehr positiv wahrgenommen und zeigen erneut das gute Patenschaftsverhältnis“, so der Kommandant.

Im niederländischen Den Helder übernimmt am 5. April Flottillenadmiral Wolfgang Kalähne für ein Jahr das Kommando über einen Nato-Einsatzverband (Standing Nato Response Force Maritime Group 1 = SNMG 1).

Die Fregatte „Bayern“ dient ihm und seinem Stab dann bis Mitte November als Führungsschiff. Dazu Fregattenkapitän Torsten Ites, Erster Offizier an Bord: „Wir haben dadurch fast alle Plätze belegt – lediglich eine Mannschaftskoje ist frei.“

Zurzeit bilden Schiffe aus den USA, den Niederlanden, Kanada, Norwegen und Portugal den multinationalen Verband.

Zu seinen Aufgaben zählen ständig gemeinsame Ausbildungen, aber besonders die Präsenz auf den Weltmeeren. In Krisenfällen kann die Nato auf diese aktiven Einsatzverbände unverzüglich zurückgreifen.

Auf dem umfangreichen Übungsprogramm der Besatzung der „Bayern“ stehen mehrere maritime Manöver wie zum Beispiel „Loyal Mariner“, bevor es ins Mittelmeer geht. Hier steht die Teilnahme an der Operation „Active Endeavour“ auf dem Programm, die Überwachung des Schiffsverkehrs zum Schutz vor terroristischen Aktivitäten im östlichen Mittelmeerraum.

Neben vielen weiteren Häfen sind auch zwei Aufenthalte des Verbandes in Wilhelmshaven geplant: Vom 6. bis 17. Mai und im Juli für 14 Tage. Mitte November wird die „Bayern“ dann wieder in ihrem Heimathafen zurückerwartet.

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