Wilhelmshaven - Die Verwaltung soll nach einem Standort für eine weitere Hundefreilauffläche suchen – so hat es der Rat der Stadt im Jahr 2022 beschlossen – nach einer Forderung der Gruppe „Die Bunten“.
Gesucht wird immer noch – bislang aber ohne Erfolg. Das erklärte jetzt Stadtsprecherin Julia Muth auf Nachfrage dieser Zeitung. Die städtischen Eigenbetriebe Grundstücke und Gebäude der Stadt (GGS) und Technischen Betriebe Wilhelmshaven sind demnach noch damit beschäftigt, den vom Rat der Stadt verabschiedeten Prüfauftrag abzuarbeiten. „Dabei geht es darum, geeignete dezentrale Flächen samt Kosten zu ermitteln und den Fachausschüssen und dem Rat wieder vorzulegen“, erklärt Muth. „Bislang konnte jedoch noch keine geeignete und frei verfügbare dezentrale Fläche identifiziert werden.“
Im Sommer will die Stadtverwaltung den aktuellen Stand in den Fachausschüssen präsentieren. Anschließend muss der Rat das weitere Vorgehen beschließen. „Die Aufwendungen für zusätzlich beschlossene Hundefreilaufflächen würden in den Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe für 2025 und die Folgejahre veranschlagt werden“, so Muth. Eine Umsetzung wäre somit ab dem kommenden Jahr möglich.
Eiligen Handlungsbedarf sieht die Stadtverwaltung auch nicht mit Blick auf Investitionsvorhaben, die auf den bestehenden Freilaufflächen realisiert werden sollen. So sei die Priorität des Projektes Wasserstofftankstelle auf der Freilauffläche Möwenstraße nach Kenntnis der Stadt Wilhelmshaven zeitlich nach hinten verschoben worden. Von der geplanten Erweiterung des Hornbach-Baumarktes im Gewerbegebiet Heuweg sei nur ein Teil der Freilauffläche betroffen. Verkauft wurden 20 Prozent der Fläche. „Die Hundefreilauffläche Heuweg ist aktuell circa 50.000 Quadratmeter groß“, so Muth.
