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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Jade-Weser-Port hat viele Vorteile

07.06.2013

Eine Fraunhofer-Studie bestätigt dem Jade-Weser-Port herausragende Standortbedingungen für Seefahrt und Logistik. Die Untersuchung wurde am Donnerstag auf der Transport-Logistik-Messe in München präsentiert. JWP-Geschäftsführer Axel Kluth: „Wir freuen uns, dass die Studie das gesamte Leistungsspektrum des Standorts herausgearbeitet hat und die Vorteile auch einem objektiven Vergleich standhalten.“

Das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) aus Hamburg und die Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) aus Nürnberg haben die Wettbewerbssituation des im September 2012 in Betrieb genommen Containerhafens innerhalb der Nordrange untersucht. Die Ergebnisse wurden mit großem Interesse erwartet, da der Containerumschlag am Hafen nur schleppend anläuft.

Die Wissenschaftler sind dennoch optimistisch. „Es wurde hier eine Infrastruktur geschaffen, die alle Voraussetzungen erfüllt, um auch die größten Containerschiffe abzufertigen“, sagte der Mitautor der Studie, Uwe Veres-Homm. Bei der Untersuchung waren Daten für zehn europäische Länder gesammelt und zu den Vergleichsfaktoren see- und landseitige Anbindung, Zentralität, Erreichbarkeit, Flächenverfügbarkeit und Kosten zusammengefasst worden.

Als Ergebnis wurde ein Index erstellt. Wilhelmshaven wird darin ein Platz unter den attraktivsten Regionen für internationale Distributionslogistik bescheinigt – neben Antwerpen, Duisburg, Köln und Germersheim.

Überdurchschnittlich gut habe der Jade-Weser-Port im direkten Vergleich der nautischen Erreichbarkeit (Länge der Revierfahrt, Fahrwassertiefe, Verkehrsführung, Manövrieraufwand beim An- und Ablegen) aller Nordrangehäfen abgeschnitten. Auch in den Bereichen „Short-Sea“ sowie „Transshipment“ in die Nord- und Ostseeregion und bei den Hafentarifen sei der Hafen sehr gut positioniert.

Als einen entscheidenden Erfolgsfaktor für Logistikstandorte benennt die Studie die Verfügbarkeit von Ressourcen, insbesondere von Flächen und Arbeitskräften. „Viele etablierte Standorte zeigen hier schon heute deutliche Engpässe“, so Veres-Homm und Mitautor Ralf Fiedler.

Wilhelmshaven könne mit Logistikflächen in der Nähe des Terminals punkten. Zumal das Preisniveau der Flächen deutlich unter dem etablierterer Standorte liege.

Auch bei der häufig als unzulänglich gescholtenen Hinterland-Anbindung des Hafens habe der Jade-Weser-Port nach Ansicht der Frauenhofer-Wissenschaftler aufgrund der nur gering belasteten Schienen- und Straßenverbindungen Vorteile. Kluth: „Die insgesamt positive Bewertung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

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