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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

JWP-Umschulung: Start 1. Juli 2009

30.05.2008

Seit Monaten wartet die Arbeitsagentur auf grünes Licht, um Umschulungsmaßnahmen für den Jade-Weser-Port planen zu können. Fragen dazu an Agenturleiter Rudolf Hempfling.

Von Norbert Czyz

Frage: Der Bau des Jade-Weser-Ports hat begonnen. Was hindert die Agentur daran, Arbeitslose zu Fachkräften für Hafenlogistik umzuschulen?

Hempfling: Der Terminplan mit Eurogate, dem künftigen Betreiber des Hafens. Doch jetzt steht fest, dass die erste Umschulungsmaßnahme am 1. Juli 2009 beginnt – mit entsprechendem Vorlauf Anfang 2009.

Frage: Für wie viele Teilnehmer?

Hempfling: In der ersten Maßnahme werden 86 Teilnehmer sein. Fünf weitere Tranchen mit ungleichen Teilnehmerzahlen sind fest eingeplant.

Frage: Wie viele Umschulungsplätze sind insgesamt eingeplant?

Hempfling: Im ersten Schub werden es 330 sein, weitere 240 werden von einem Zwischenbescheid abhängen.

Frage: Welche Qualifikationen werden für die Umschüler vorausgesetzt?

Hempfling: Formal keine, aber es gibt eine spzielle Anforderungsstruktur: Konzentrationsfähigkeit, Höhentauglichkeit, räumliches Sehen.

Frage: Wie alt dürfen die Umschüler sein?

Hempfling: Bis 45 Jahre, im Einzelfall darüber.

Frage: Gibt es auch Jobs für Frauen?

Hempfling: Ja, die gibt es. Ziel von Eurogate ist es, zehn Prozent Frauen einzustellen. Es wird auch Teilzeitbeschäftigung geben. Die Jobs an der Kaikante sind auch für Frauen geeignet, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so aussieht.

Frage: Findet die Umschulung in Wilhelmshaven statt?

Hempfling: So viel wie möglich in Wilhelmshaven. Vor allem der theoretische Teil. Der praktische Teil der Schulung ist aufwendig, Van-Carriar fahren lernen . . .

Frage: Werden die Hafenarbeiter bei Leiharbeitsfirmen eingestellt?

Hempfling: In diese Richtung ist nichts geplant. Anders als in Hamburg oder Bremerhafen wird es keine Servicegesellschaft geben.

Frage: Haben sich für die Umschulungen schon Arbeitnehmer und Arbeitslose beworben, auch aus anderen Reginen?

Hempfling: Ja, es gibt erste Anfragen aus der Republik – zum Beispiel von ehemaligen Wilhelmshavenern, die wieder in ihre alte Heimatstadt zurück wollen.

Frage: Was verdienen Fachkräfte für Hafenlogistik?

Hempfling: Sie werden nicht die schlechtverdienensten in Wilhelmshaven sein. Sicher über 2000 Euro brutto. Es gibt vier, fünf Tarifebenen. Das wird ein guter Job sein.

Frage: Braucht auch die Arbeitsagentur jetzt mehr Mitarbeiter?

Hempfling: Wir werden ein Projektteam aufstellen, und dafür brauchen wir zusätzliche Kräfte. Genaueres werden wir nach der Sommerpause vorstellen.

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