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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Kandidatensuche läuft auf Hochtouren

09.01.2010

WILHELMSHAVEN Die Suche nach Oberbürgermeister-Kandidaten für die Stadt Wilhelmshaven läuft auf Hochtouren. SPD und CDU haben die Eckpunkte ihrer Bewerbersuche festgelegt. FDP und Grüne signalisieren, gegebenenfalls gute Kandidaten der großen Parteien mittragen zu wollen. Vorentscheidungen könnten schon im ersten Quartal diesen Jahres fallen.

Die Amtszeit von OB Eberhard Menzel (SPD) läuft zum 31. Oktober 2011 aus. Sein Nachfolger als erster politischer Repräsentant und Chef der Stadtverwaltung in einer Person wird von den Bürgern in direkter Wahl bei der Kommunalwahl im September 2011 bestimmt werden.

„Wir haben bereits mit einem Dutzend möglicher Kandidaten und Kandidatinnen aus der Region, aber auch von außerhalb, gesprochen“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Jörn Felbier. Gut die Hälfte habe abgewunken, die Anderen überlegten noch oder seien grundsätzlich für eine Kandidatur bereit.

Bis April/Mai, so der Zeitplan der CDU, sollen bis zu drei Kandidaten identifiziert sein, die sich den Parteigremien stellen müssen. Die Entscheidung soll auf einem Kreisparteitag im September 2010 fallen. Einig sei man sich, so Felbier, dass der Kandidat oder die Kandidatin „einen Bezug zu Wilhelmshaven“ haben und für die Stadt eine langfristige Perspektive erschließen soll.

SPD-Kreisvorsitzender Helmut Stumm kündigte an, dass die Wilhelmshavener SPD per Anzeige in der Januar-Ausgabe der Parteizeitung „Vorwärts“ Bewerber ansprechen wird. Auf einer Mitgliederversammlung am 1. Februar wolle er mit seinen Genossen unter anderem darüber diskutieren, ob der Kandidat oder die Kandidatin aus Wilhelmshaven oder von außerhalb kommen soll, um frischen Wind in die Stadt zu bringen. Der SPD-Bewerber sollte verwaltungserfahren sein und schon mit Industrieansiedlungen zu tun gehabt haben, umreißt Stumm das Anforderungsprofil.

Aus den Interessenten werde voraussichtlich noch im Frühjahr eine Vorauswahl getroffen werden. Wie die Wilhelmshavener SPD über die Nominierung eines Kandidaten entscheidet, stehe noch nicht fest, so Stumm. „Vielleicht setzen wir eine Urwahl der Parteimitglieder an.“

Denkbar ist auch die Nominierung eines Bewerbers von mehreren Parteien. Vorgespräche dazu hat es schon gegeben. Der Tenor: „Wichtiger als das Parteibuch ist es, dass wir einen qualifizierten Oberbürgermeister.

Aber auch die kleineren politischen Parteien und Gruppierungen haben ihre Positionen bereits abgesteckt. Ein Kandidat steht bereits in den Startlöchern: Die Wählergruppe Freie Wähler (FW) Wilhelmshaven hat im September 2009 mit Frank Uwe Walpurgis ihren Bewerber nominiert und der Öffentlichkeit präsentiert. „Die Linke“ wird nach den Worten ihrer Sprecherin Anette Nowak ebenfalls „auf jeden Fall eine eigenen OB-Kandidatin oder einen OB-Kandidaten ins Rennen schicken“. Derzeit suche man unter Mitgliedern und Sympathisanten nach der geeignetsten Person.

Die Wählergemeinschaft BASU wird nach den Worten ihres Ratsherren Joachim Ender keinen eigenen Bewerber ins Rennen schicken. „Wir schauen erst einmal, wen die anderen aufstellen und wen wir möglicherweise unterstützen können.“

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