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„Trotz schwieriger Haushaltslage“, so Oberbürgermeister Eberhard Menzel gestern im Ratsaal, habe die Stadt auch in diesem Jahr nicht darauf verzichtet, die Sieger des diesjährigen Kleingartenwettbewerbes mit Geldpreisen auszustatten.Insgesamt wurden 1600 Euro an sieben verschiedene Kolonien verteilt. Oberbürgermeister Eberhard Menzel empfing dazu die Kleingärtner persönlich. Er richtete an die Vereine den Appell, die Kleingartenbestimmungen zu überdenken. Er progagierte eine gute Durchmischung der Kleingärten mit allen Altersklassen. Menzel: „Eine schöne Pflanze auf dem Bildschirmschoner ersetzt nicht den Garten“.
Die Bewertungskommission, der neben SPD–Ratsherr Hans Gabriels und CDU-Beigenordneter Ehnste Lauts, Klaus Timmermann vom Eigenbetrieb Straße und Grün sowie Thea Pleitz vom Grundstücks- und Gebäudeservice angehörten, hatte die Kolonie „Schwalbennest“ vom Kleingärtnerverein (KGV) Wilhelmshaven mit 130 Punkten auf den 1. Platz gesetzt. Dafür gab es 510 Euro. Zweiter wurd der Bezirk 7 (nördlich) des KGV Rüstringen (400 Euro) vor „Grüne Aue“, alter Abschnitt (230 Euro). 180 Euro erhielt der Bezirk 8, nördlicher Teil, des KGV Rüstringen, 130 Euro der „Falken und Sperberweg“ des KGV Wochenend, 100 Euro „Tripolis“ der Bahnlandwirtschaft und 50 Euro der KGV Heppens.
KGV-Sprecher Nikolaus Micheli dankte Menzel. Er bat darum, dass Kleingärten beim Einwohnermeldeamt nicht länger als offizielle Adressen zugelassen werden, was bei Gerichtsvorladungen zu Problemen geführt habe.
Des weiteren machte Micheli darauf aufmerksam, dass es wegen des mangelnden Interesses an freiwerdenden Kleingärten schon mal vorkomme, dass Zeitgenossen einen Kleingarten erwerben würden, denen lediglich an einem schönen Grillplatz gelegen sei, die aber wenig Interesse daran hätten, ihren Garten auch zu pflegen.
