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Eingangstor wiegt einige Tonnen Erweiterung der Strahlentherapie am Klinikum Wilhelmshaven fast abgeschlossen

Maik Michalski
So sieht der Erweiterungsbau der Strahlentherapie von außen aus; im Hintergrund das Hauptbettenhaus.

So sieht der Erweiterungsbau der Strahlentherapie von außen aus; im Hintergrund das Hauptbettenhaus.

MichalskiMedia

Wilhelmshaven - Die Wände und die Decke im sogenannten Bunker sind maximal fast zwei Meter dick, das Rolltor am Eingang zum Raum, in dem der Linearbeschleuniger stehen wird, wiegt mehrere Tonnen: Die Dimensionen für die Erweiterung der Strahlentherapie am Klinikum Wilhelmshaven sind gewaltig. Im Laufe des Monats Januar 2023 soll das moderne medizinische Gerät an seinen späteren Einsatzort gestellt werden.

Von außen sind die Ausmaße dieses Anbaus an die bestehende Strahlentherapie des städtischen Krankenhauses nahe des Hubschrauber-Landeplatzes bei der Begehung mit dem Architekten Till Griesemann gut zu erkennen. Die Fassadenverkleidung lehnt sich an bestehende Bauten im direkten Umfeld an. „Ein Jahr Bauzeit ist kalkuliert“, sagt Griesemann.

Keine Verzögerungen

Im Lauf des ersten Quartals des kommenden Jahres soll die Erweiterung der Strahlentherapie eingeweiht und eröffnet werden. Allein zwei Monate wird es dauern, das Gerät, den Linearbeschleuniger, technisch einzurichten und anzuschließen. Rund 5,5 Millionen Euro wurden investiert. Diese Maßnahme gehört wie zum Beispiel auch der Bau des Parkhauses zum Gesamtpaket der Vorabmaßnahmen für den Neubau des Klinikums an der Friedrich-Paffrath-Straße. Bei den Arbeiten gab es laut Angaben von Till Griesemann keine Verzögerungen, lediglich bei der Lieferung bestimmter Komponenten gab es Engpässe durch Auswirkungen bei Lieferketten im Zuge der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Schutz vor Strahlung

Die fast bis zu zwei Meter dicken Wände sollen später vor der ionisierenden Strahlung des Gerätes, eines Linearbeschleunigers, schützen. Neben diesem modernen Behandlungsgerät wird es in dem Bau mit einer Brutto-Grundfläche von 640 Quadratmetern mehrere Behandlungsräume geben. Auf dem Dach der Erweiterung wird eine Technikzentrale errichtet. Diese ist über eine außen liegende Treppe erreichbar. Der Neubau ist über das Bestandsgebäude zugänglich. Der zugehörige Haupteingang verbindet das Strahlentherapiezentrum mit dem jetzigen Hauptbau des städtischen Klinikums.

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